rahmenlos|rechts Die Hofanlage Bleckmar Dorf 3, der Ahrns Hof, am Rand der Meiße, in der niedersächsischen Stadt Bergen, Ortsteil Bleckmar, im Landkreis Celle, wurde im 18. bis 20. Jahrhundert gebaut. Aktuell (2026) wird sie zum Wohnen, als Praxis und gewerblich genutzt. Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Bergen (Landkreis Celle)).Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen

Geschichte und Beschreibung Der 1563 erstmals erwähnte Ahrns Hof auf dem hohen Rand des Meißetals, im erstmals 866 als Blecmer genannten Bleckmar, ist eine der alten Hofstellen im Ort. Sie war auch im Eigentum der Familie Wrogemann, die 1878 mit anderen die ev.-luth. St.-Johannis-Gemeinde in Bleckmar gründete und der Bleckmarer Mission aus dem 19. Jh. ein Grundstück zur Verfügung stellte.Lüneburgerheide.de: Bergen: Rundweg 1 „Durch das Alte Dorf“ in Bleckmar – Station 5: Ahrns Hof. mini|hochkant= 0.7|Stall (2025) mini|hochkant= 0.7|Remise (2025) Die Hofanlage besteht aus dem eingeschossigen, giebelständigen Wohn- und Wirtschaftsgebäude von 1827 (Inschrift) als Vierständer-Hallenhaus auf Natursteinquadersockel in gleichmäßigem Fachwerk mit Steinausfachungen und einigen geschosshohen Eckstreben, mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach, Schleppgauben, Niedersachsengiebel, Uhlenloch, Pferdeköpfen als Giebelschmuck, Ladeluke sowie der später verglasten Grooten Door mit Rundbogen und jüngeren seitlichen Einfahrten; der Westgiebel wurde massiv ersetzt; rechts steht ein nicht denkmalgeschützter späterer Anbau mit Satteldach;Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem eingeschossigen, traufständigen Stall von 1861 auf Natursteinquadersockel in Fachwerk mit Steinausfachungen und geschosshohen Eckstreben, mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach und zwei hofseitigen Quereinfahrten,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen der eingeschossigen L-förmigen Remise/Scheune von 1910 mit Drempel, in Fachwerk mit Steinausfachungen und im oberen Bereich verbohlt, mit Satteldach, drei Querdurchfahrten und einem hofseitigen Wagenschauer; nördlich und rechtwinklig zur Remise ein Werkstattgebäude in holzverschaltem Fachwerk mit mittiger Ladeluke,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen und dem zweigeschossigen Treppenspeicher von 1722 (Inschrift) auf niedrigem Feldsteinsockel in verbohltem Fachwerk, mit Satteldach und nördlichem, auskragenden Giebel mit geschweiften Kopfbändern sowie dem Treppenaufgang.Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… regionaltypisches Vierständerhallenhaus … Treppenspeicher, der für die historische Kulturlandschaft in der Celler Region charakteristisch ist ….“

Einzelnachweise

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