Die Quittung ist der Titel der 70. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.
Handlung Der Unternehmer Rüdiger Hillmann engagiert den Privatdetektiv Josef Matula als Personenschützer für eine von ihm ausgerichtete Party in seiner Villa am Rhein. Er befürchtet, sein Sohn Alexander könne dort erscheinen und einen Eklat provozieren. Auch Rechtsanwalt Dr. Franck nimmt als Gast an der Veranstaltung teil.
Alexander erscheint tatsächlich und erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Vater, den er beschuldigt, seine Mutter in den Suizid getrieben zu haben. Wie vereinbart, geleitet Matula ihn nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung von der Feier und bringt ihn in eine Wohnung, in der er gemeinsam mit seiner Freundin Monika Molinski als freischaffender Maler lebt und arbeitet. Matula bleibt bis zum Ende der Party dort, um weitere Zwischenfälle auszuschließen.
Rüdiger Hillmann kommt wenige Tage später bei der Explosion eines mit einer Zeitschaltuhr versehenen Sprengsatzes ums Leben. Die Bombe war auf einem Hochsitz angebracht worden, den der passionierte Jäger regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit aufsuchte. Aufgrund der familiären Spannungen gerät Alexander in den Fokus der Ermittlungen. Er sucht Matula auf und beauftragt ihn, seine Unschuld am Tod des Vaters zu beweisen. Parallel dazu bittet Hellmanns Witwe Doris den Rechtsanwalt Dr. Franck, die Erbangelegenheiten zu regeln. Sie erklärt, ihr verstorbener Ehemann habe beabsichtigt, seinen Sohn vollständig vom Erbe auszuschließen, auch vom Pflichtteil.
Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen wird in Alexanders Wohnung der Garantieschein der verwendeten Zeitschaltuhr sichergestellt. Matula findet allerdings heraus, dass dieses Beweisstück von Hillmanns langjährigem Freund Lutz Wendel dort deponiert worden war. Darüber hinaus stellt sich heraus, dass Rüdiger Hellmann selbst die Zeitschaltuhr käuflich erworben hatte. Offenbar plante er, einen fingierten Mordanschlag zu inszenieren, um seinen Sohn zu belasten. Vor diesem Hintergrund wird sein Tod schließlich als Suizid gewertet. Der gegen Alexander erlassene Haftbefehl wird aufgehoben.
Alexander verdächtigt Doris Hillmann, mit der er früher eine Beziehung unterhielt, in den Tod seines Vaters verwickelt zu sein. Er vermutet, sie habe ihren Ehemann und Lutz Wendel bei der Planung des fingierten Anschlags belauscht und daraufhin die Zeitschaltuhr manipuliert, sodass die Explosion zeitlich verfrüht und somit tödlich verlief. Gegenüber Alexander gibt Doris dies zu. Dr. Franck und Matula belauschen dieses Geständnis und stehen somit als Zeugen zur Verfügung.
Hintergrund Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen. Auch auf der Straße unmittelbar vor diesem Gebäude wurden Szenen aufgenommen.
Die Band Holy Moses hat einen Gastauftritt in der Episode.
Im Abspanntext ist der Name der Darstellerin Martina Gedeck fehlerhaft als Martina Gedek angegeben.
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Einzelnachweise
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