Enrique Heredia (* 1968 in Barcelona) ist ein spanischer Jazzmusiker (Schlagzeug).

Leben und Wirken Heredia absolvierte seine Ausbildung in Barcelona, insbesondere bei Peer Wiboris und Josep Tuduri. Sein Spiel ist stark von klassischen Swing- und Hardbop-Schlagzeugern beeinflusst, wobei er sich nahtlos an zeitgenössische Jazzstile anpasst.

Seit 1985 ist Heredia als Schlagzeuglehrer und Musiker tätig und tritt mit verschiedenen Formationen und Gruppen in Barcelona sowie in zahlreichen anderen spanischen Städten auf. Er arbeitete mit Musikern wie Frank Strazzeri, Jean-Luc Vallet, Horacio Fumero, Víctor de Diego, Nono Fernández, John DuBuclet, Ramón Fossati, Gorka Benítez, Joan Chamorro, David Pastor, Joan Monné, Jordi Gaspar, Ana Luna, Martí Ventura, David Mengual, Lluis Pardellans und Gwen Perry.

Seit 2000 leitet Heredia das Barcelona Jazz Quintet und das Enrique Heredia Quartet. Mit seinem Quartett, zu dem neben dem Saxophonisten Fredrik Carlquist die Pianistin Michele Faber und der Bassist Curro Gálvez gehören, legte er 2016 das Album Plays the Music of Bob Zieff mit Kompositionen des 1956 von Richard Twardzik und Chet Baker entdeckten Bob Zieff bei Swing Alley vor. Mit gleicher Rhythmusgruppe und dem Gasttrompeter Benet Palet entstand das Album How Deep Is the Ocean (2022), das auch international Beachtung fand. Mit seinem umbesetzten Trio (zu dem der Gitarrist Pere Soto und der Bassist Xavi Castillo gehörten) veröffentlichte er 2024 das Album Plays Herbie Nichols.

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Einzelnachweise

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