Die Chinasingdrossel (Turdus mupinensis), Syn. Otocichla-mupinensis , 1980H. E. Wolters: Die Vogelarten der Erde: Eine systematische Liste mit Verbreitungsangaben sowie deutschen und englischen Namen, 7 Bände, 1975–1982, ISBN 978-3-490-09118-5E. C. Dickinson (Herausgeber): Zoological bibliography, or, Opera zoologica, Band, 2, Nummer 2–3, S. 120, 2012 Biodiversity Library, auch Mupindrosseldibird, ist ein Singvogel aus der Familie der Drosseln (Turdidae).P. H. Barthel, C. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann & F. D. Steinheimer: Die Vögel der Erde - Arten, Unterarten, Verbreitung und deutsche Namen, 3. ergänzte Auflage, 2022, PDF

Der Vogel kommt in China zentral, östlich und südlich von Hebei und Westgansu südlich bis Yunnan vor, die nördlichen Populationen sind wahrscheinlich Zugvögel, ferner kommt der Vogel im äußersten Norden Vietnams vor.

Der Lebensraum umfasst gemäßigte, tropische und subtropische Bergwälder mit Koniferen von 1300–3200 m. ü. M., außerhalb der Brutzeit Plantagen und dichtes Gebüsch.N. Collar: Turdus mupinensis (Turdus mupinensis), version 1.0. In: J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal, D. A. Christie und E. de Juana (Herausgeber): Birds of the World. 2020, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Turdus mupinensis

Der Artzusatz bezieht sich auf Mupin, chinesisch für Tibet.J. A. Jobling: A Dictionary of Scientific Bird Names. S. 262, Oxford University Press. 1991. ISBN 0-19-854634-3.

Merkmale Der Vogel misst etwa 23 cm, Kopfkappe und Oberseite sind hell graubraun, die Kopfzeichnung besteht aus einem senkrecht verlaufendem schwärzlichem Unteraugenstreif und einem weiteren hinter dem Ohrdecken, einem schwärzlichen Bartstreif. Die Flügeldecken tragen auffallend lange blasse Spitzen. Die Kehle ist weißlich, die Unterseite weiß gelbbraun überhaucht mit großen kräftigen schwarzen Flecken an Brust, Flanken und Steiß. Die Iris ist dunkel, auch der Schnabel, an der Basis blasser, die Beine sind rosafarben. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Jungvögel sind gelbbrauner am Kopf mit gelbbrauner Strichelung an Nacken und Schulterfedern.

Die Art unterscheidet sich von der sehr ähnlichen Singdrossel (Turdus philomelos) durch ausgeprägtere Gesichtszeichnung, deutlichere Flecken auf den Flügeldecken und auf der Unterseite.

Geografische Variation Die Art ist monotypisch.IOC World Bird List 15.1 ThrushesAviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025

Stimme Der Gesang des Männchens wird als Folge angenehm klingender Phrasen von 3 bis 5 ziemlich gleich hohen Lauten beschrieben „drrip-dii-du dudu-du-twi dju-wi-wi chu-wii-wr’up chu-wi’i-wu-wrrh dju-dju-wiii’u…“

Lebensweise Die Art ist großteils ein Standvogel, Populationen aus den nördlichen Brutgebieten sind vermutlich Kurzzieher, Irrgäste wurden in Beidaihe an der Ostküste, sowie in Südkorea, Taiwan, Nordvietnam und Nordostindien registriert.

Die Nahrung besteht wohl aus Insekten und Früchten, Vögel wurden beim Graben nach Maden beobachtet und bei der Aufnahmen von Beerenobst.

Die Brutzeit liegt zwischen Mai und Juli, das Nest befindet sich bis 2 ½ m Höhe auf einem Ast oder Stumpf. Das Gelege besteht aus 4–6 graublauen Eiern mit rötlich-braunen Flecken.

Gefährdungssituation Die Chinasingdrossel gilt als nicht gefährdet (Least Concern).

Literatur A. L. Laubmann: Turdus mupinensis. In: Ornithologische Monatsberichte, Band 28, S. 17, 1920, Biodiversity Library G. Voelker, S. Rohwer, R. C. K. Bowie und D. C. Outlaw: Molecular systematics of a speciose, cosmopolitan songbird genus: Defining the limits of, and relationships among, the Turdus thrushes. In: Molecular Phylogenetics and Evolution, Band 42, Heft 2, S. 422–434, 2007, doi:10.1016/j.ympev.2006.07.016

Weblinks

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Einzelnachweise

Kategorie:Drosseln