La hora de irse (englischer Festivaltitel: Time to Go) ist ein argentinischer Kurzfilm unter der Regie von Renzo Cozza aus dem Jahr 2026. Der Film feierte am 14. Februar 2026 auf der Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion Berlinale Shorts.
Handlung Patricio hat sich nachts mit einem Unbekannten, Sebas, in dessen Wohnung zum Sex verabredet. Bei einem Drink erzählen sie einander von ihrer Arbeit. Seba ist im Verkaufsbusiness, möchte aber eigentlich von seiner Kunst leben. Patricio arbeitet mit seinen Schwestern, ist aber nicht mehr zufrieden damit. Die beiden küssen sich, Sebas zieht Patricio aus. Nach einem Filmschnitt ist Patricio mit blutigem Mund zu sehen; er geht nach Hause und wäscht sich das Blut ab. Dort erwarten ihn schon sehnlichst seine beiden Schwestern, weiß angezogen: Sie trinken von dem Blut, das er von seinem Date mitgebracht hat – es handelt sich also um eine Vampirfamilie. Patricio lässt sie wissen, wie sehr ihn die notwendigen Morde quälen und dringt auf eine Änderung der Aufgabenverteilung; eine der Schwestern argumentiert dagegen, dass sie Frauen seien und Patricios „Arbeit“ nur von ihm geleistet werden könne. Da stellen die Schwestern fest, dass das Blut von einem Menschen mit negativem Rhesusfaktor stammt, was tödlich für sie sein könne. Er müsse nochmal an die Arbeit gehen. Patricio weint, geht aber dennoch zu einem neuen Date. Doch auch diese Verabredung führt nicht zum gewünschten Ergebnis – der andere junge Mann trägt ein Schmuckstück mit einem Kreuz, was Patricio zu heftigem Erbrechen bringt. Der Mann bietet ihm an zu bleiben, doch Patricio geht. Zu Hause dringt eine Schwester mit Nachdruck auf eine neue Blutlieferung; ihr selbst gehe es schlecht, der gemeinsamen Schwester noch schlechter, und die Zeit dränge. Patricio schläft sich tagsüber aus und hängt dabei wie eine Fledermaus kopfüber. Als es dunkel wird, sucht er denselben Mann nochmal auf. Ohne viele Worte spürt dieser, was mit Patricio los ist. Die beiden bleiben die Nacht über zusammen und erleben den Anbruch des Tages gemeinsam. Das Sonnenlicht schadet Patricio nicht: Er hat die Veränderung vollzogen, nach der er sich anfangs sehnte.
Produktion
Filmstab Regie führte Renzo Cozza, von dem auch das Drehbuch stammt. Die Kameraführung lag in den Händen von Victoria Pereda, die Musik komponierte xx und für den Filmschnitt war Ana Godoy verantwortlich. Für das Sound Design war Marcos Zoppi zuständig.
In wichtigen Rollen sind Martín Shanly (Patricio) und Jerónimo Bosia (Sebas) zu sehen.
Produktion und Förderungen Produziert wurde der Film von Lucía Dellacha, Cecilia Pisano, Florencia Clérico, Laura Huberman und Renzo Cozza. Produktionsfirmen waren Esquimal Cine, Buenos Aires, Aurora Cine, Buenos Aires und Febrero Cine, Argentinien.
Dreharbeiten und Veröffentlichung Der Film feierte am 14. Februar 2026 auf der Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion Berlinale Shorts.
Auszeichnungen und Nominierungen 2026: Internationale Filmfestspiele Berlin Weblinks Berlinale-Profil
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Argentinischer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Homosexualität im Film Kategorie:Vampire im Film