Sylvius Sigismund von Walther und Croneck (auch Christoph Samuel; geb. 1748 in Koschine; gest. 8. September 1819 in Trebnitz, Provinz Schlesien) war ein preußischer Leutnant, Landesdirektor, Marschkommissar und Landrat.

Herkunft Sylvius Sigismund von Walther und Croneck war ein Sohn des George Adolf von Walther und Croneck (1704–1771), Erbherr auf Koschine und Woislawitz, und dessen Ehefrau Amalie Johanna Gottliebe (1721–1780), geborene von Wildenstein.

Leben Von Walther und Croneck trat im Jahr 1762 in die Preußische Armee und in das spätere Infanterie-Regiment von Steinwehr ein. Dort wurde er zunächst Fähnrich und stieg später zum Leutnant auf. 1774 wurde er Freimaurer. 1776 wurde er vom Militärdienst verabschiedet, im Anschluss ließ er sich auf seinem Gut Kapatschütz nieder. Später wurde er Kreisdeputierter und Landesältester im Kreis Trebnitz. Im Januar 1791 wurde er von den Ständen zum Landschaftsdirektor in Oels und Militsch gewählt. Die entsprechende Bestätigung mittels Ordre erhielt er am 26. Januar 1791. Von Walther und Croneck fungierte zuletzt auch als Marschkommissar, bevor er am 24. Juli 1793 den Posten als Landrat im Kreis Trebnitz vom zuvor verabschiedeten Christian Adolph von Seidlitz übernahm. Seit dem Jahr 1803 übte er noch zusätzlich das Amt als Direktor der Schlesischen Privat-Land-Feuersozietät aus.

Persönliches Sylvius Sigismund von Walther und Croneck war mit Johanna Susanna Caroline (1746–1816), verwitwete Hiccius, geb. Hielscher, verheiratet. Ihre gemeinsame Tochter Louise Adolfine Emilie (1789–1857) war mit Wilhelm Friedrich Ernst von Teichmann und Logischen (1778–1849), Herr auf Mittel-Langendorf und Kapatschütz, verheiratet.

Literatur

Einzelnachweise

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