mini|Plenarsaal des Shūgiin Die nächste Shūgiin-Wahl findet spätestens 2030 statt, um die 465 Sitze des Shūgiin (Abgeordneten-/Repräsentantenhaus), dem Unterhaus der japanischen Nationalversammlung, zu wählen.
Ausgangslage
In der Shūgiin-Wahl 2026 konnte die Liberaldemokratische Partei ihre 2024 verlorene parlamentarische Mehrheit zurückerlangen. Die Umfragewerte erholten sich, nachdem die inzwischen beliebte Sanae Takaichi Premierministerin wurde. Die LDP gewann eine alleinige Zweidrittelmehrheit und hat gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner Ishin drei Viertel der Sitze im Abgeordnetenhaus.
Am 18. Februar 2026 wurde Takaichi durch die beiden Kammern des japanischen Parlaments erneut zur Premierministerin gewählt und bildete ihr zweites Kabinett.
Wahlrecht Japan nutzt zur Wahl des Shūgiin das Grabenwahlsystem. Von den 465 Abgeordneten werden 289 in relativer Mehrheitswahl in Einmandatswahlkreisen und 176 in elf regionalen Verhältniswahlkreisen („-blöcken“) gewählt.
Umfragen Parteipräferenz left|600px
Verhältniswahl
Zustimmung zur Regierung left|600px|thumb|Verlauf der Regierungszustimmung seit Oktober 2025 (Takaichi I & Takaichi II)
Institut Zeitraum Zustimmung KeineZustimmung Weiß nicht/Keine Antwort Sankei/FNN 12. – 13. September 202661,6 % 32,2 % 6,2 % NHK 11. – 13. September 202652,8 % 30,8 % 16,3 % JNN 5. – 6. September 202662,5 % 34,9 % 2,6 % Nikkei/TV Tokyo 28. – 30. August 202662 % 32 % 6 % Asahi 28. – 30. August 202653 % 33 % 14 % ANN 22. – 23. August 202650,2 % 33,9 % 15,9 % Kyodo News 22. – 23. August 202650,2 % 33,9 % 15,9 % Mainichi/SSRC 22. – 23. August 2026 41 %44 % 15 % Yomiuri/NNN 21. – 23. August 202656 % 44 % 15 % Senkyo.com/JX 15. – 16. August 202645,9 % 36,3 % 17,9 %
Einzelnachweise
#2030 Japan