mini|Bugatti Type 35 T Friedrich Karl „Fritz“ Mettenheimer (bl. 1920er-Jahre) war ein deutscher Motorrad‑ und Automobilrennfahrer.
Werdegang Mettenheimer stammte aus Königstein im Taunus und war Inhaber einer Kraftfahrzeugfirma. Er war Anfang der 1920er-Jahre im Motorradrennsport aktiv und siegte im Jahr 1922 beim Feldbergrennen im Taunus auf einer 1000-cm³-NSU. 1924 wurde er auf einer 500-cm³-Sunbeam Gesamtsieger dieses Rennens.
Beim 24-Stunden-Rennen für Motorräder auf der Opelbahn in Rüsselsheim zwischen dem 30. April und dem 1. Mai 1927 verletzte sich Mettenheimer schwer. Er war nach zwei Stunden Renndauer mit seiner BMW auf einen Konkurrenten aufgefahren und hatte dabei einen Schädelbruch erlitten. Im Oktober des Jahres trat er wieder beim Feldbergrennen an.
Zur Saison 1928 wechselte Mettenheimer von zwei auf vier Räder, zu dieser Zeit wird Frankfurt am Main als sein Wohnort angegeben. Er kaufte den Bugatti Type 35 T mit der Chassisnummer 4796 von Karl Kappler und trat mit dem Wagen beim als Sportwagenrennen ausgeschriebenen Großen Preis von Deutschland 1928 auf dem Nürburgring an, erreichte dabei aber nicht das Ziel. Da Mettenheimer mit dem Wagen nicht zurechtkam, verkaufte er ihn nach kurzer Zeit an Heinz Engel aus Wiesbaden. Danach sind keine weiteren Rennaktivitäten für ihn nachvollziehbar.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Rennfahrer (Deutschland) Kategorie:Grand-Prix-Fahrer vor 1950 Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 19. oder 20. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann Kategorie:Motorrad-Rennfahrer (Deutschland)