Dusti Rhea Duke (* 28. September 1980 in Sapulpa; † 10. Januar 2000 in OklahomaLebensdaten nach Sapulpa Daily Herald vom 12. Januar 2000) war ein Frau, die unter mysteriösen Umständen durch Schusswaffeneinwirkung zu Tode kam. Offiziell wurde ihr Tod als Suizid deklariert. Seit 2025 ist wiederholt über die Möglichkeit, dass es sich bei ihrem Tod um einen als Suizid getarnten Mord handelt, der in Verbindung mit den Aktivitäten des Finanziers und Sexualstraftäters Jeffrey Epstein ausgeführt wurde, berichtet worden. Im Februar 2026 forderten Vertreter der Demokratischen Partei im US-Kongress das amerikanische Justizministerium offiziell auf, den Fall aufzurollen und Behauptungen zu prüfen, dass Duke kurz vor ihrem Tod Dritten berichtet habe, von Epstein und Donald Trump als Minderjährige sexuell missbraucht worden zu sein.
Sterbefall Duke Die gesicherten Daten zu Dukes Leben sind spärlich. Aus der Todesanzeige in der Lokalzeitung geht hervor, dass sie einen Bruder und zwei Schwestern hatte. Zudem wird angegeben, dass sie zum Zeitpunkt ihres Todes in Kiefer, Oklahoma, lebte und Schülerin (student) war.https://www.newspapers.com/article/sapulpa-daily-herald-duke-dusti-rhea/187499010/
Duke wurde am 10. Januar 2000 in Sapulpa in der Nähe ihres Wohnortes Kiefer tot aufgefunden (in späteren Publikationen zu dem Fall wird häufig Kiefer als Todesort angegeben. Die präziseste Angabe ist ein Artikel vom Februar 2026, in dem es heißt, dass ihr Körper tatsächlich an einer ländlichen Stelle mit einer Adresse in Shawnee gefunden wurde."Email in Epstein files says Oklahoma woman 'built for carnal pleasures'", in: The Oklahoman vom Februar 2026): Sie starb an einer Schussverletzung am Kopf. Irgendwer behauptet, Polizeibeamte, die an der Dokumentation des Fundortes beteiligt waren, äußerten Zweifel daran, dass sie sich den tödlichen Schuss selbst im Rahmen eines Suizids beigebracht haben könne; sie hielten dies für technisch kaum möglich. Gleichwohl wurde ihr Tod vom zuständigen Gerichtsmediziner offiziell als Suizid eingestuft. Als mögliches Motiv wurde angegeben, sie habe Kokain von einem mexikanischen Drogenkartell erhalten und daraufhin die Tat begangen (committed suicide because she had gotten cocaine from a Mexican drug cartel). Im Dezember 2025 bestätigte der amtierende Oberste Gerichtsmediziner (State Chief Medical Examiner), Dr. Eric Pfeifer, der Zeitung The Oklahoman noch einmal, dass Dukes Tod seinerzeit als Suizid durch einen Kopfschuss eingestuft worden sei."New Epstein documents include a claim of an Oklahoma 'murder'" vom 25. Dezember 2025.
Dukes Trauerfeier wurde am 13. Januar 2000 im Green Hill Funeral Home Chapel unter Vorsitz des Geistlichen Rymond Coats abgehalten. Sie wurde anschließend im dazugehörigen Friedhof (Green Hill Memorial Gardens) beigesetzt.
Mögliche Verbindung mit dem Fall Epstein Nachdem im Herbst 2025 ein entsprechendes Gesetz von beiden Häusern des US-Kongresses verabschiedet worden war, begann das US-Justizministerium Ende 2025 mit der Aufarbeitung interner Akten zu den Sexualverbrechen des 2019 verstorbenen Finanziers Jeffrey Epstein. Sie umfassen Ermittlungsunterlagen von Polizei- und Justizstellen mitsamt Beweismitteln sowie Originalunterlagen, die bei der Sicherung von Epsteins analogen und digitalen Dokumenten beschlagnahmt wurden. Dabei gelangte am 23. Dezember 2025 auch ein FBI-Bericht an die Öffentlichkeit, der sich mit einem angeblich verdächtigen Sterbefall in Kiefer im Januar 2000 beschäftigt.
Dieser dreiseitige Bericht schildert den Inhalt eines Anrufs, der am 27. Oktober 2020 beim National Threat Operations Center des FBI einging. Dem Bericht zufolge teilte der Anrufer mit, dass eine junge Frau mit einem durch einen Schuss abgesprengten (blown off) Kopf im Jahr 2000 in Kiefer, nordöstlich von Oklahoma, aufgefunden worden sei, nachdem sie wenige Tage zuvor der Polizei gemeldet habe, dass sie von Epstein und Donald Trump vergewaltigt worden sei. Dem Bericht zufolge bezeichnete der Anrufer diesen Todesfall als Mord.
Der Anrufer beschrieb sich als ein ehemaliger Chauffeur von Mietlimousinen und behauptete, dass er Trump 1995 in der Gegend von Dallas/Fort Worth chauffiert habe und dass er mitangehört habe, wie Trump während der Fahrt mit einer Person, die er Jeffrey genannt habe, telefoniert habe, wobei er sich darüber ausgelassen habe, wie er „irgendein Mädchen missbraucht“ habe (abusing some girl). Im Dezember 1999 will der Anrufer dann eine junge Frau getroffen haben, die ihm erzählt habe, dass Trump sie gemeinsam mit Epstein vergewaltigt habe. Zu der Tat sei es gekommen, nachdem „ein Mädchen mit einem merkwürdigen Namen mich in ein nobles Hotel oder Gebäude gebracht“ habe (some girl with a funny name took me into a fancy hotel or building, that's how it happened.). Der Anrufer will die Frau anschließend aufgefordert haben, den Vorfall der Polizei zu melden. Sie habe sich zunächst hiervor gefürchtet und erklärt, dass sie umgebracht werden würde, wenn sie dies täte (He said she replied, «I can't. They will kill me»). Sie habe ihm dann einige Tage später aber in einem Anruf mitgeteilt, dass sie doch eine entsprechende Meldung bei der Polizei eingereicht habe. Im Januar habe er dann erfahren, dass die junge Frau erschossen aufgefunden worden sei. Er habe erfahren, dass Polizisten, die an der Auffindung und Sicherstellung der Leiche beteiligt gewesen seien, erklärt hätten, dass die Frau unmöglich durch eine Selbsttötung gestorben sein könnte, dass der zuständige Leichenbeschauer den Todesfall aber offiziell als Suizid durch Selbsterschießung eingestuft habe."Dem Demands DOJ Interview FBI Caller Who Made Rape Allegation Against Trump" bei: Daily Beast vom 13. Februar 2026.
In einer offiziellen Erklärung, die das Justizministerium anlässlich der Veröffentlichung der Tranche von Unterlagen, von der der fragliche Bericht ein Teil war, in den sozialen Medien abgab, heißt es: „Um es klarzustellen: Die Behauptungen sind unbegründet und falsch, und wenn sie auch nur einen Funken Glaubwürdigkeit besäßen, wären sie mit Sicherheit längst als Waffe gegen Präsident Trump eingesetzt worden.“ (“To be clear: the claims are unfounded and false, and if they had a shred of credibility, they certainly would have been weaponized against President Trump already,” the Justice Department stated.).
Anhörung im Justizausschuss Am 12. Februar 2026 wurde der Fall in einer Anhörung des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses (House Judiciary Committee), in der die amtierende Justizministerin Pam Bondi Fragen der Angehörigen des Ausschusses beantworten musste, durch den demokratischen Kongressabgeordneten Ted Lieu zur Sprache gebracht. Er tat dies, nachdem die Justizministerin auf seine Frage, ob dem Ministerium irgendwelche Hinweise vorliegen würden, dass Donald Trump im Rahmen seiner Beziehungen zu Epstein kriminelle sexuelle Handlungen an Minderjährigen vorgenommen habe, dies verneint und insistiert hatte, dass keine hierfür entsprechenden Beweismittel (evidence) vorliegen würden: Lieu erklärte, dass er aus seinem eigenen Studium der Akten wisse, dass dem Ministerium sehr wohl in diese Richtung weisende Beweismittel vorliegen würden und dass die Ministerin nach seiner Ansicht einen Meineid (perjury) begangen und sich somit strafbar gemacht habe, als sie seine vorangegangene Frage während einer unter Eid erfolgenden Aussage vereint habe (I believe you just lied under oath, and this is all on videotape.).Falschaussagen während Anhörungen des Kongresses sind in den Vereinigten Staaten ein spezieller Straftatbestand (lying to Congress). Sodann forderte Lieu die Justizministerin dazu auf, die fragliche Anschuldigung gegen Trump zu untersuchen und den Anrufer, der dem FBI im Jahr 2020 den besagten Hinweis zum Todesfall Duke gegeben hatte, amtlich zu interviewen, nachdem dies weder in der Zeit direkt nach dem Anruf von 2020 noch in der seither verstrichenen Zeit geschehen sei."Dem Demands DOJ Interview FBI Caller Who Made Rape Allegation Against Trump" bei: Daily Beast vom 13. Februar 2026.
Später forderte Lieu Bondi noch einmal über die sozialen Medien (X) auf, dem Hinweis von 2020 nachzugehen. Er unterstrich erneut, dass das Justizministerium den Zeugen, der den Anruf getätigt hatte, im Anschluss an den Anruf niemals interviewt habe und fragte, wann das Ministerium dies nachzuholen gedenke (Witness calls FBI's NTOC and reports girl, late found dead, told him Trump and Epstein raped her. DOJ never interviews witness. When will DOJ interview this witness?)."Dem Demands DOJ Interview FBI Caller Who Made Rape Allegation Against Trump" bei: Daily Beast vom 13. Februar 2026.
Weblinks New Epstein documents include a claim of an Oklahoma 'murder' in: The Oklahoman vom 25. Dezember 2025 "DOJ says new files alleging Trump abused girl in 1990s 'unfounded'" bei AOL vom 23. Dezember 2025 Bericht bei NBC News vom 14. Februar 2026 "'Later found dead': Dem lawmaker flags explosive Trump allegation in Epstein files", bei: RAW Story vom 13. Februar 2025
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