mini|Das in den 1880er Jahren erbaute, noch Grundschule Eleonorenstraße gekennzeichnete Baudenkmal

Das Haus Eleonorenstraße 18 in Hannover im Stadtteil Linden-Mitte entstand im späten 19. Jahrhunderto. V.: Schulgebäude / .../ Eleonorenstraße 18 im Denkmalatlas Niedersachsen [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 13. Februar 2026 und bildete den am längsten als Schulgebäude genutzten Bau in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Rund 120 Jahre diente es unter verschiedenen Namen zu Unterrichtszwecken, bevor es Anfang der 2000er Jahre zum Bürokomplex Elo18 umfunktioniert wurde.Robin Beck: Denkmale in Hannover. Einst ältestes Schulgebäude der Stadt: Damals und heute an der Lindener Eleonorenschule, illustrierter Artikel hinter Bezahlschranke auf der Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 25. Dezember 2024, zuletzt abgerufen am 13. Februar 2026

Der stattliche, dreigeschossige und traufständige Verblendziegelbau wurde in den Jahren 1882 bis 1883 nach Plänen des Maurermeisters und Architekten Heinrich Köhler errichtetReinhard Glaß: Köhler senior, Ernst Heinrich Christian in der Datenbank Architekten und Künstler mit direktem Bezug zu Conrad Wilhelm Hase (1818–1902) [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 13. Februar 2026 als unverputzter Backsteinbau im Stil der Neugotik der Hannoverschen Architekturschule. Der Grundriss mit seinem Gefüge aus quergeteiltem Mittelflur und zwei Treppenhäusern ermöglichte in einfacher Form eine Geschlechtertrennung und bildet heute ein wichtiges Zeugnis für die Entwicklung des hannoverschen Schulbaus.

Bei der Eröffnung 1883 noch Neue Schule genannt, erhielt das Bauwerk im Folgejahr den Namen Gehobene Schule, da es für gymnasiale Vorklassen diente.Ilse Rüttgerodt-Riechmann: Schulen. In: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover, Teil 2, Bd. 10.2, hrsg. von Hans-Herbert Möller, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1985, ISBN 3-528-06208-8, S. 125f., hier: S. 126; sowie Linden-Mitte im Addendum: Verzeichnis der Baudenkmale gem. § 4 (NDSchG) (ausgenommen Baudenkmale der archäologischen Denkmalpflege), Stand: 1. Juli 1983, Stadt Hannover, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Veröffentlichungen des Instituts für Denkmalpflege, S. 21ff.; Volltext-Digitalisat über die Universitätsbibliothek Heidelberg Ab 1894 fungierte der Baukörper als Mittelschule.

mini|Die Grundschule in den 1980er Jahren

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Lindener Eleonorenschule zunächst als Sonderschule genutzt, später als Grundschule.

Nach dem Beschluss zur Auflösung der Schule durch den Rat der Stadt Hannover im Jahr 2003 wurden die nachfolgenden Schulkinder in umliegende Schulen untergebracht. Bis zum Jahr 2005 wurde das als Einzeldenkmal geschützte Gebäude modernisiert, wobei die originalen Innentüren und Fenster aus der Bauzeit für die Umnutzung zu einem modernen Bürokomplex mit vielen kleineren Firmen und Betrieben erhalten blieben.

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Linden-Mitte

Weblinks

Eleonorenstraße 18 / ELO18 auf der Seite der KR Immobilien-Verwaltung

Einzelnachweise

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