Han ye deng zhu (Originaltitel: 寒夜灯柱, internationaler Titel: Light Pillar) ist ein chinesischer Animationsfilm von Xu Zao aus dem Jahr 2026.

Inhalt Der einsame Hilfsarbeiter Lao Zha arbeitet in der nahezu bankrotten Filmstadt der East West Studios. Zusammen mit vier anderen Männern schuftet er für den Direktor, um die Wege von Schnee zu räumen oder notdürftige Reparaturen zu erledigen. Eines Tages erhält Zha anstelle von Bezahlung ein VR-Headset, mit dem er in eine virtuelle Realität einsteigt. Diese ist nicht mehr animiert, sondern in körnigen Bildern gedreht und zeigt einen Kinder-Erlebnispark. Dort lernt Zha eine Frau kennen, die sich trotz seiner Schüchternheit für ihn interessiert.

In der Filmstadt versucht der Direktor mittels Tourismus den Bankrott abzuwenden. In der virtuellen Welt verliebt sich Zha in die Spielerin, die ihn bittet, mit Echtgeld ein Ticket für eine Mondreise zu kaufen. Daraufhin kratzt Zha sein Erspartes zusammen, klaut einen Anzug und reist zum Weltraumbahnhof. Dort erfährt er, dass er einem Betrüger aufgesessen ist. In der Filmstadt erscheint derweil ein Regisseur, der Kulissen für seinen nächsten Film sucht. Dabei soll eine von Aliens besetzte Stadt zerstört werden. Der Direktor nimmt an und Zha schaut mit seiner Katze der Zerstörung der Kulissen zu. Zuletzt sieht man Arbeitstrupp und Direktor in einem Wald am Ort der früheren Stadt arbeiten, während Zha mit seiner Katze in einem Raumanzug auf dem Mond Urlaub macht.

Produktion Das Werk ist das Langfilmdebüt des chinesischen Regisseurs Xu Zao (* 1991 in Anshan). Zuvor drehte er bereits zwei Kurzfilme, die auf internationalen Festivals Premiere feierten. Han ye deng zhu feierte am 14. Februar auf der Berlinale 2026 Premiere und wurde in der Reihe Perspectives für Debütfilme gezeigt.

Auszeichnungen (Auswahl) 2026: Berlinale, Nominierung in der Reihe Perspectives

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Trickfilm Kategorie:Chinesischer Film