Buchholz war im 19. Jahrhundert eine Försterei im Gutsbezirk Hammersche Forst der Gemeinde Halbe im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg.
Das Forstetablissement erschien erstmals indirekt durch die Erwähnung eines Unterförster bey Buchholz im Jahr 1817. Es gehörte zum königlichen Hausfideikommiss der Oberförsterei Hammer und war zu dieser Zeit von einem Unterförster besetzt, der im Hammerschen Forstberitt tätig war. Die Unterförsterei wurde 1841 erneut erwähnt und bestand im Jahr 1860 aus dem Schutzbezirk und Forsthaus bei der Stadt Buchholz mit einem Wohn- und zwei Wirtschaftsgebäuden, in denen sieben Personen lebten. Zwei Jahre zuvor war aus der Kolonie Groß Hammer, der Kolonie Klein Hammer dem Forsthaus Prieros und dem Forsthaus Buchholz der Königlich Hammersche Forst gebildet worden. Im Jahr 1925 war die Anzahl auf nur noch fünf Personen zurückgegangen. Die Försterei wurde 1929 mit der Auflösung des Gutsbezirks Hammersche Forst in die Gemeinde Halbe eingemeindet und war dort 1932 und 1957 ein Wohnplatz der Gemeinde. Die Bewohner waren zu jederzeit nach Märkisch Buchholz eingekircht.
Literatur Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg: Teltow (= Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Band 4). Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1976, S. 33.
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