Henry Is a Girl Who Likes to Sleep ist ein belgischer Kurzfilm in dokumentarischer Form unter der Regie von Marthe Peters aus dem Jahr 2026. Der Film feierte am 14. Februar 2026 auf der Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion Berlinale Shorts.
Handlung Gemeinsamkeiten zwischen einer jungen Frau und ihrem geliebten Kater sowie das Verhältnis der beiden sind das Thema des Films. Dabei werden Realaufnahmen aus der Wohnung der Protagonistin und der gefilmte Entstehungsprozess eigener Zeichnungen mit Ton aus dem Off zu einem Liebesbrief kombiniert.
Die Protagonistin liebt ihren Kater Henry. Sich um eine Katze zu kümmern sei leichter, als gut für sich selbst zu sorgen, sagt sie. Zur Zeit seien sie beide gleich alt. Wegen des unterschiedlichen Alterungsprozesses von Katzen und Menschen werde Henry aber sehr viel schneller älter als sie. Beide schlafen überaus gerne: Die Protagonistin ist nach ihren eigenen Worten so faul, dass sie den Schlaflosen Schlaf spenden könnte. In einem längeren Text, der auf der Leinwand erscheint, ist eine Textpassage markiert, die aussagt: Schlaf ist gut fürs Glücklichsein. Henry wird beneidet: Gerne hätte die junge Frau ein Fell zum Hineinkriechen als Rückzugsort und einen Futterautomaten. Ihr Körper, so die Protagonistin, habe mehr Narben als Flecken; damit spielt sie auf ihre Tattoos an. Ihr Freund wolle keine, aber er habe zahlreiche Muttermale. Diese zeichnet die junge Frau vor laufender Kamera in einen menschlichen Umriss ein. Am Ende bemerkt die Protagonistin selbstkritisch, dass sie ihrem Haustier wohl manchmal mit ihrer Liebe im Weg sei, nach der dieses sich nie gesehnt hätte. In mehreren Szenen wird eine Analogie zwischen der jungen Frau und einer Schnecke aufgebaut: Am Ende zieht sich in einer Realaufnahme eine Schnecke in ihr Haus zurück, in der folgenden Szene ist die schlafende Frau in einer kuscheligen gelb-braunen Decke zu sehen, die durch das Wickeln wie das Haus einer Schnirkelschnecke aussieht.
Produktion
Filmstab Regie führte Marthe Peters. Die Kameraführung lag in den Händen von Marthe Peters und Leon Decock, die Musik komponierte Maya Dhondt und für den Filmschnitt waren Marthe Peters, Leon Decock und Lennert De Taeye verantwortlich. Für das Sound Design waren Marthe Peters, Leon Decock und Michel Coquette zuständig.
Produktion und Förderungen Produziert wurde der Film von Marie Logie, Emma Kraak, Catherine Plenevaux und Boris Belay. Die Produktionsfirma war Auguste Orts, Brüssel.
Dreharbeiten und Veröffentlichung Der Film feierte am 14. Februar 2026 auf der Berlinale seine Weltpremiere in der Sektion Generation.
Auszeichnungen und Nominierungen 2026: Internationale Filmfestspiele Berlin
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Belgischer Film Kategorie:Dokumentarfilm