mini|hochkant|alt=Rohey John, Ministerin für Umwelt, Klimawandel und natürliche Ressourcen in Gambia mit Edmond Fernandes, Gründer der CHD Group India beim COP28 in Dubai|Rohey John, Ministerin für Umwelt, Klimawandel und natürliche Ressourcen in Gambia mit Edmond Fernandes, Gründer der CHD Group India beim COP28 in Dubai.
Rohey John Manjang ist eine gambische Politikerin. Sie ist parteipolitisch unabhängig und seit dem 10. Mai 2022 Ministerin für Umwelt, Klimawandel und natürliche Ressourcen (MECCNAR).
Leben Am 10. Mai 2022 wurde John Manjang zur Ministerin für Umwelt, Klimawandel und natürliche Ressourcen (Minister of Environment, Climate Change and Natural Resources, MECCNAR) in der Regierung von Gambia ernannt. Vor ihrer Berufung in das Kabinett von Präsident Adama Barrow war sie Gouverneurin der Lower River Region und wurde von Seedy Lamin Bah in diesem Amt abgelöst.
Im September 2023 unterzeichnete John Manjang die Ministererklärung von Kampala zu Migration, Umwelt und Klimawandel (Kampala Ministerial Declaration on Migration, Environment and Climate Change, KDMECC-Afrika) auf dem Afrikanischen Klimagipfel 2023 in Nairobi, Kenia. Sie war 2023 Ministerbotschafterin des UN-Kapitalentwicklungsfonds (UNCDF) für die Region.
Im Februar 2024 kündigte John Manjang die Einrichtung von vier Schutzgebieten für indigene Gemeinschaften in der Central River Region sowie die Schaffung eines Meeresschutzgebiets bei Kartung an.„announced the establishment of four indigenous community reserve areas in the Central River Region and the creation of a marine protected area at Kartung.“ Im Juli 2024 stellte sie das Projekt „Wiederherstellung eines ökologischen Korridors für den Erhalt der Biodiversität und der Ökosystemleistungen der Wälder zur Unterstützung der Umsetzung der Großen Grünen Mauer in Gambia“ vor. Ziel des Projekts ist die Implementierung nachhaltiger Landbewirtschaftungsmethoden und die Wiederherstellung von 43.000 Hektar Wald.„Restoration of an Ecological Corridor for Forest Biodiversity Conservation and Ecosystem Services to Support Implementation of the Great Green Wall in The Gambia“. Im Oktober 2024 startete John Manjang gemeinsam mit der Organisation Common Seas einen nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung und zur Reduzierung der Meeresverschmutzung. Dieser beinhaltet unter anderem ein schrittweises Verbot von Einweg-Plastikflaschen und -Tüten. Am Weltumwelttag sensibilisierte sie zudem für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährungssicherheit in Gambia.
Im März 2025 unterzeichnete John Manjang eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) mit der ghanaischen Jospong Group of Companies (JGC) zum Bau einer Abfallbehandlungsanlage in Gambia, Im Jahr 2024 wurden nur 20 % der Abfälle des Landes ordnungsgemäß gesammelt und entsorgt. Im Mai 2025 eröffnete John Manjang offiziell den neuen zentralen Bürokomplex des Ministeriums für Umwelt, Klimawandel und natürliche Ressourcen in Abuko.
Im Juli 2025 legte John Manjang der Nationalversammlung von Gambia den Gesetzentwurf zur nationalen Umweltverwaltung 2025 (2025 National Environmental Management Bill) zur zweiten Lesung vor. Dieser sollte das nationale Umweltverwaltungsgesetz (National Environment Management Act, NEMA) von 1994 aufheben und ersetzen. Der Gesetzentwurf wurde in der dritten Lesung verabschiedet. Nach einem zweitägigen nationalen Workshop im August 2025 wurden der Gesetzentwurf und die dazugehörige nationale Klimaschutzpolitik (National Climate Change Policy) bestätigt.
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