Georg Wilhelm von Walterskirchen, auch Georg Wilhelm Freiherr von Walterskirchen (* 26. September 1796 in Wolfsthal, Bezirk Bruck an der LeithaMatricula Online – Wolfsthal, Taufbuch, 1784–1807, Seite 103, 8. Zeile; † 25. Mai 1865 in Pressburg (damals Ungarn, heute Slowakei)) war Großgrundbesitzer und Abgeordneter zum Österreichischen Abgeordnetenhaus.Walterskirchen, Georg Wilhelm Freiherr von, Kurzbiographie auf den Webseiten des österreichischen Parlaments, abgerufen am 9. Februar 2026.
Leben Georg Wilhelm von Walterskirchen war Sohn des Herrschaftsbesitzers Georg Wilhelm Freiherr von Walterskirchen († 1811). Er studierte an der Rechtsakademie Pressburg. Ab 1811 war er Besitzer (im Jahr 1814 hatte er seine Großjährigkeitserklärung) und ab 1818 verwaltete er das Fideikommiss Wolfsthal und Güter in Ungarn. Im Jahr 1860 war er Mitgründer der Zeitung „Das Vaterland“ in Wien.
Er war k. k. Kämmerer, geheimer Rat, Hofrat, Kommandeur des Franz-Joseph-Ordens und Ritter des Leopold-Ordens.
Er starb am 25. Mai 1865 im Alter von 68 Jahren in Pressburg.
Er war römisch-katholisch und ab 1829 verheiratet mit Ida Gräfin Fries (1811–1868), mit der er fünf Töchter und sieben Söhne hatte, wobei ein Sohn und eine Tochter jung verstorben und ein Sohn im Jahr 1859 gefallen ist. Er war der Vater von Ernst Freiherr (1829–1891) und von Otto Graf von Walterskirchen (1833–1912), einem Diplomaten. Sein Neffe war Robert Freiherr von Walterskirchen (1839–1920).
Walterskirchen war von 1861 bis zu seinem Tod am 25. Mai 1865 Mitglied im Niederösterreichischen Landtag (I. Wahlperiode), als konservativer Abgeordneter des Großgrundbesitzes.
Politische Funktionen Georg Wilhelm von Walterskirchen war vom 29. April 1861 bis zu seinem Tod am 25. Mai 1865Ablebensmitteilung In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0003, III. Session, S. 2033 links unten (online bei ANNO). Abgeordneter des Abgeordnetenhauses im Reichsrat (I. Legislaturperiode) und war dort für die Kurie Niederösterreich, Großgrundbesitz zuständig.
Klubmitgliedschaften Georg Wilhelm von Walterskirchen gehörte der rechten Mitte an.
Literatur Biographisches Handbuch Des NÖ Landtages 1861–1921, S. 217
Walterskirchen Georg Wilhelm, Freiherr v. In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0001, I. Session, S. 142 (online bei ANNO). Walterskirchen Georg Wilhelm, Freiherr v. In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0002, II. Session, S. 122–123 (online bei ANNO). Walterskirchen Georg Wilhelm, Freiherr v. In: Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918, Jahrgang 0003, III. Session, S. 160 (online bei ANNO).
Weblinks Walterskirchen, Georg Wilhelm Freiherr von, Kurzbiographie auf den Webseiten des österreichischen Parlaments
Einzelnachweise
Kategorie:Freiherr Kategorie:Träger des ö.k. Leopold-Ordens Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Komtur) Kategorie:Hofrat Kategorie:Geheimer Rat (Habsburgermonarchie) Kategorie:Kämmerer Kategorie:Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich) Kategorie:Politiker (19. Jahrhundert) Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niederösterreich, Kaisertum Österreich) Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Person (Österreich-Ungarn) Kategorie:Person (Wien) Kategorie:Geboren 1796 Kategorie:Gestorben 1865 Kategorie:Mann