Paul Ludolf Kritz oder Paul Ludolph Kritz (* 21. März 1788 in Leipzig; † 5. August 1869) war ein deutscher Rechtswissenschaftler und Richter.

Leben Kritz absolvierte die Fürstenschule Pforta und studierte anschließend an der Universität Leipzig. Er wurde vor 1815 promoviert. 1815 lehrte er im Sommersemester an der Juristischen Fakultät der Leipziger Universität. Er war einige Zeit als Advokat tätig.

Kritz wurde 1828 Appellationsrat am Appellationsgericht Dresden und dort später Oberappellationsgerichtsrat am Oberappellationsgericht Dresden. 1858 trat er in den Ruhestand.

Kritz wurde insbesondere durch seine Schriften, unter anderem zum Römischen Recht, bekannt.

Werke (Auswahl) Ueber die Culpa nach römischem Rechte, Weygand, Leipzig 1823. Exegetisch-praktische Abhandlung über ausgewählte Materien des Civilrechts, Hartmann, Leipzig 1824. Sammlung von Rechtsfällen und Entscheidungen derselben, 5 Bände, Barth, Leipzig 1733–1745. Das Pandectenrecht aus den Rechtsbüchern Justinians: nach den Erfordernissen einer zweckmässigen Gesetzgebung dargestellt und mit vergleichenden Hinweisungen auf das Französische, Österreichische und Preussische Recht, 3 Bände, Klinkicht, Meißen 1735–1741.

Literatur

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