(5489) Oberkochen ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 17. Januar 1993 von den japanischen Astronomen Yoshio Kushida und Osamu Muramatsu am Yatsugatake South Base Observatory (IAU-Code 896) entdeckt wurde.
Der Asteroid wurde nach der Stadt Oberkochen im Ostalbkreis in Baden-Württemberg benannt, die 1335 erstmals urkundlich erwähnt und wohl seit der Spätphase der Bronzezeit als Siedlungsplatz genutzt wurde und 1968 auf Grund des Bevölkerungszuwachses durch die 1961 erfolgte Ansiedlung der Firma Carl Zeiss AG zur Stadt erhoben wurde.
Der Asteroid gehört zur Eunomia-Familie, einer nach (15) Eunomia benannten Gruppe, zu der vermutlich fünf Prozent der Asteroiden des Hauptgürtels gehören.
Siehe auch Liste der Asteroiden
Einzelnachweise
Weblinks Asteroid Oberkochen: Discovery Circumstances gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union bei dem Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, Cambridge, USA Asteroid Oberkochen in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA bei dem California Institute of Technology, Pasadena, USA
Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser