Gerold Schwenke (* 9. März 1944 in RadebeulAnmerkung: Die Deutsche Fotothek gibt, offensichtlich fehlerhaft, sein Ableben 1991 an.) ist ein deutscher Maler, Grafiker und Keramiker.
Leben und Werk Die Vorfahren Schwenkes kamen vor langer Zeit aus dem Münsterland nach Sachsen und brachten u. a. Architekten, Künstler und Ingenieure hervor. Schwenke absolvierte eine Lehre als Dreher und studierte bei Fritz Dähn, Walter Womacka, Arno Mohr und Günther Brendel an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Seitdem arbeitet er in Radebeul als freischaffender Künstler. U. a. schuf er mit Johannes Thaut großformatige Wandbilder für Schulen und volkseigene Betriebe.
Schwenke war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. 1982 gehörte er zu den Initiatoren und Aktivisten der Kleinen Galerie in Radebeul Ost. Er war auf deren Eröffnungsausstellung vertreten und beteiligte sich an weiteren Ausstellungen. Später gehörte er dem Galeriebeirat an. Außerdem war er Mitglied der Ständigen Kommission Kultur der Stadtverordnetenversammlung von Radebeul.
Teilnahme an Gruppenausstellungen (unvollständig)
1972 und 1974: Dresden, Bezirkskunstausstellungen 1974/1975: Frankfurt/Oder, Galerie Junge Kunst („Junge Künstler ’74. 1. Jahresausstellung junger bildender Künstler der DDR“) 2014: Radebeul, Stadtgalerie („Das alte und das neue Radebeul“) 2015: Lauterbach, Schloss Lauterbach 2016: Meißen, Kunstverein Meißen (Jahresausstellung)
Werkbeispiele
Rügenlandschaft (1974, Öl, 55 × 60 cm)
Frohe Zukunft für die Jugend (1975, Wandbild, Keramik auf Aluminiumplatte; technische Ausführung: Thaut; Radebeul, heutige Mittelschule am Waldpark)
Literatur
Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 884
Weblink
Eine Mekka für Künstler
Einzelnachweise
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