Constantin von Arx (* 5. März 1878 in Olten; † 14. Dezember 1966 in Langendorf SO, begraben in Olten (Friedhof Meisenhard), christkatholisch, heimatberechtigt in Olten) war ein Schweizer Fabrikant, Architekt und Baumeister in Olten. Er erstellte ganze Wohnquartiere in Olten und baute sein Baugeschäft zum grössten des Kantons Solothurn aus.

Leben und Geschäftstätigkeit Constantin von Arx war der Sohn von Bauunternehmer Constantin von Arx (1847–1916) und Elise, geborene Wollschleger. Er war verheiratet mit Mina Susanna Mayr (* 25. April 1880), das Ehepaar hatte eine Tochter Elisabeth (* 3. März 1914).

Nach der Ausbildung zum Bautechniker am Technikum Winterthur 1894–1897 übernahm er Arbeitsstellen in Karlsruhe. 1900 kehrte er nach Olten zurück und trat als Prokurist in die väterliche Zementwarenfabrik ein. 1906–1910 führte er diese auf eigene Rechnung.

1910 etablierte er sich als freier Architekt, gründete eine eigene Immobilienfirma Liegenschaftengesellschaft Olten Constantin von Arx & Cie. und ergänzte sie 1915 mit einem Baugeschäft. 1919 erweiterte er diese zusammen mit dem Bautechniker Luigi «Louis» Bottelli-Turuvani (1892–1971), von Olten, zu einer Kommanditgesellschaft. 1936 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und 1944, nachdem Constantin von Arx aus der Firma ausgeschieden war, von den führenden Mitarbeitern übernommen. Dabei übernahm Louis Bottelli-Turuvani die Funktion des Vizepräsidenten.

1905–1916 wirkte Constantin von Arx in der städtischen Baukommission von Olten. 1906 war er Mitgründer der Oltner Sektion des Schweizerischen Baumeisterverbands und übernahm bis 1909 das Präsidium, zusammen mit Architekt Walther Belart als Vizepräsident und Baumeister Franz Menotti als Beisitzer.

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