AK-47 – Kalaschnikow (Originaltitel: , Kalaschnikow) ist ein russischer Spielfilm aus dem Jahr 2020, der die Erlebnisse von Michail Kalaschnikow, dem Erfinder des Sturmgewehrs AK‑47, schildert.
Der Film wurde mit Unterstützung des russischen Ministeriums für Industrie und Handel, des Kulturministeriums sowie des Kalaschnikow-Konzerns realisiert. Jelena Kalaschnikowa, die Tochter des Konstrukteurs und Präsidentin der Interregionalen Öffentlichen Stiftung „M. T. Kalaschnikow“, unterstützte das Projekt mit Informationen und Beratung. Regie führte Konstantin Buslow, die Hauptrollen spielten Juri Borissow, Olga Lerman, Artur Smoljaninow und Eldar Kalimulin.
Handlung Während des Großen Vaterländischen Krieges kommandiert Michail Kalaschnikow eine Panzerkompanie der Roten Armee. In der Schlacht um Brjansk im Jahr 1941 gelingt es ihm, eine deutsche Panzerabwehrkanone auszuschalten, wird dabei aber schwer verwundet. Auf dem Transport ins Hinterland, wo er medizinisch versorgt werden soll, gerät seine Einheit erneut unter deutschen Beschuss. Dabei wird er Zeuge, wie eine sowjetische Maschinenpistole des Typs PPSch-41 eine Ladehemmung hat – ein Versagen, das einem seiner Kameraden das Leben kostet.
Dieses Erlebnis prägt Kalaschnikow nachhaltig. Von diesem Moment an widmet er sich mit unerschütterlicher Entschlossenheit der Entwicklung einer Waffe, die unter allen Bedingungen zuverlässig funktionieren soll. Das Ergebnis seines Erfindergeists ist die AK‑47 – der „Awtomat Kalaschnikowa“, Modell 1947 –, die später zu einer der einflussreichsten Feuerwaffen des 20. Jahrhunderts wird.
Kritik Martin Seng schreibt auf film-rezensionen.de: „Von wenigen erzählerischen Längen und der historischen Perspektive einmal abgesehen ist die Geschichte der AK-47 eine interessante Reise, der sich gut folgen lässt. Auch wenn der Ablauf der Reise bekannt wirkt, sind die einzelnen Station durchaus interessant und nicht frei von Spannung. Ultimativ kommt ‚AK-47 – Kalaschnikow‘ jedoch nicht über eine mittelmäßige Biographie eines kontroversen Mannes hinaus.“
Das Lexikon des internationalen Films vergibt einen von fünf Sternen. Es kritisiert den Film als „arg langatmig“ und bemängelt, dass „weder die konventionellen Rückblicke noch eine Liebesgeschichte sonderlich ergiebig ausfallen.“
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2020 Kategorie:Russischer Film Kategorie:Filmbiografie (Militär) Kategorie:Historienfilm Kategorie:Kriegsfilm Kategorie:Zweiter Weltkrieg im Film