Karin Truppe (verheiratete Naverschnig; * 23. Mai 1978 in Arnoldstein, Kärnten) ist eine ehemalige österreichische Skirennläuferin. Sie war auf die technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom spezialisiert und erreichte drei Top-10-Ergebnisse im Weltcup.

Biografie Karin Truppe stammt aus Arnoldstein und startete für ihren Heimatverein. Ihre Mutter Heidemarie „Heidi“ Truppe (geborene Koch) war in den 1960er und 70er Jahren mehrfach Kärntner Landesmeisterin.25 Jahre Schiclub Arnoldstein. Festschrift anlässlich der Jubiläumsversammlung am 23. Juni 1989. Schiclub Arnoldstein 1989, S. 24. Online

Nach Slalomsiegen beim Trofeo Topolino 1991 und 1993 bestritt Karin Truppe im Alter von 16 Jahren in Val Thorens ihre ersten FIS-Rennen. In ihrer Jugendzeit startete sie vor allem in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G. Nachdem sie erste Erfahrungen im Europacup gesammelt hatte, wurde sie im Rahmen ihrer ersten Juniorenweltmeisterschaften in Schladming Fünfte in der Abfahrt. Im folgenden Jahr belegte sie in Haute-Savoie die Ränge 12, 25 und 46 in Abfahrt, Slalom und Riesenslalom. Ab der Saison 1998/99 spezialisierte sie sich weitestgehend auf die technischen Disziplinen. In jenem Winter erreichte sie als Dritte und Zweite in den Slaloms von Abetone ihre ersten beiden von insgesamt acht Europacup-Podestplätzen und konnte sich in der Disziplinenwertung erstmals unter den besten fünf klassieren. Das gelang ihr später noch in den Wintern 2001/02 und 2002/03.

Am 3. Jänner 1999 gab Truppe im Slalom von Maribor ihr Weltcup-Debüt. Am Saisonende gewann sie bei den österreichischen Meisterschaften in Hinterstoder hinter Sabine Egger die Silbermedaille in ihrer Paradedisziplin. Mitte Februar 2000 holte sie mit Rang 21 in Santa Caterina erstmals Weltcup-Punkte. Als Zehnte in Garmisch-Partenkirchen schaffte sie ein Jahr später ein erstes Spitzenergebnis. Die stärkste Saison ihrer Karriere hatte sie 2002/03, als sie mit zwei neunten Plätzen in Lenzerheide und Hafjell ihre Weltcup-Bestleistungen aufstellte. Mit drei weiteren Platzierungen in den Punkterängen belegte sie in der Slalom-Disziplinenwertung Rang 22. In den folgenden beiden Jahren fuhr sie noch mehrmals in die Punkteränge, konnte sich aber nicht mehr im Spitzenfeld klassieren. Ihr letztes von insgesamt 44 Weltcup-Rennen bestritt sie im Februar 2006 in Ofterschwang.

Karin Naverschnig ist Amtsdirektorin und Schriftführerin im Kärntner Landespolizeisportverband.

Erfolge Weltcup 3 Platzierungen unter den besten zehn

Weltcupwertungen Saison Gesamt Slalom Platz Punkte Platz Punkte 1999/00 102. 16 41. 16 2000/01 94. 32 37. 32 2001/02 104. 10 46. 10 2002/03 61. 93 22. 93 2003/04 75. 55 30. 55 2004/05 76. 32 32. 32

Europacup Saison 1998/99: 5. Slalomwertung Saison 2000/01: 10. Slalomwertung Saison 2001/02: 5. Slalomwertung Saison 2002/03: 4. Slalomwertung 8 Podestplätze

Juniorenweltmeisterschaften Schladming 1997: 5. Abfahrt Megève 1998: 12. Abfahrt, 25. Slalom, 46. Riesenslalom

Weitere Erfolge 1 österreichischer Vizemeistertitel (Slalom 1999) 3 österreichische Jugendmeistertitel (Super-G 1995 und 1997, Slalom 1998) Sieg bei den ungarischen Meisterschaften im Slalom 2000 Sieg bei den russischen Meisterschaften im Slalom 2001 5 Siege in FIS-Rennen 2 Siege beim Trofeo Topolino (Slalom 1991 und 1993)

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Einzelnachweise

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