mini|Die Medaille für weibliches Verdienst mit dem Profil der Herzogin Alexandrine

Die Medaille für weibliches Verdienst stiftete Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha am 27. Januar 1869 anlässlich seines 25-jährigen Regierungsjubiläum.Maximilian Gritzner: Handbuch der Ritter- und Verdienstorden aller Kulturstaaten der Welt innerhalb des XIX. Jahrhunderts ( = Webers illustrierte Katechismen, Bd. 146), Leipzig: Druck und Verlag von J. J. Weber, 1893, S. 462f.; Digitalisat mit Volltextrecherche über das Münchener Digitalisierungszentrum

Die in Gold geprägte Medaille sollte als ehrende Auszeichnung verliehen werden für verheiratete und unverheiratete Frauen, die sich beispielsweise durch Armen- und Krankenpflege oder andere „hochherzige Handlungen“ besondere Verdienste erworben hatten.

Verliehen wurde die Ehrung jeweils am 29. Januar jeden Jahres zu Lebzeiten von und durch Herzogin Alexandrine.

Die goldene Medaille trägt auf der Vorderseite das Profil der Herzogin nach links mit der Umschrift Alexandrine, Herzogin von Sachs-Coburg-Gotha und auf der Rückseite innerhalb eines Lorbeerkranzes die Worte Für weibliches Verdienst. Die Goldmedaille wurde an dunkelgrünem, zweifach weiß gestreiftem Band getragen.

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Einzelnachweise

Kategorie:Auszeichnung (Frauen) Kategorie:Medaille Kategorie:Herzogtum Sachsen-Gotha (1826–1918) Kategorie:Goldschmiedearbeit Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (Thüringen)