Der Energiewasserbau befasst sich mit der Erschließung der Kraft des Wassers durch die Planung, Errichtung und Wartung von Stauanlagen, Wasserspeicherbecken (z. B. Talsperren) und Wasserkraftanlagen. Dabei wird die Bewegungsenergie und die potenzielle Energie des Wassers in elektrische Energie umgewandelt, um Industrie, Handwerk und die Bevölkerung mit Strom zu versorgen. Zum Einsatz kommen Laufwasserkraftwerke und Speicherkraftwerke bzw. Pumpspeicherkraftwerke.
Bauwerke des Energiewasserbaus sind in der Regel mit erheblichen Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden, beeinträchtigen die Gewässer durch die Veränderung des Abflussregimes, der Morphologie, der Eigendynamik und belasten damit deren Ökologie in signifikantem Maße. Durch die Wasserkraftturbinen werden aquatische Organismen geschädigt und die Querbauwerke verhindern die ökologische Durchgängigkeit, sodass Wanderfischarten nicht mehr zu ihren Laich- oder Aufwuchslebensräumen gelangen.
Einzelnachweise
Kategorie:Energiewirtschaft Kategorie:Bauwirtschaft