Eva Bänninger-Huber (* 1952 in Zürich) ist eine Schweizer Psychologin.
Leben Eva Bänninger-Huber studierte an der Universität Zürich Psychologie. 1978 wurde sie Assistentin an der Universität Zürich bei Ulrich Moser, wo sie 1985 promovierte. 1995 habilitierte sie sich. 2000 wurde sie Professorin für Klinische Psychologie am Institut für Psychologie an der Universität Innsbruck. Von 2003 bis 2006 war sie dort zudem Vizerektorin für Lehre und Studierende. 2018 ging sie in den Ruhestand.
Neben der Universität engagierte sich Bänninger-Huber unter anderem als Präsidentin des Europäischen Chapters der Society for Psychotherapy Research (2000–2005) und der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie (2004–2008).
Ihre Forschungsinteressen sind die Untersuchung mimisch-affektiver Prozesse in unterschiedlichsten Kontexten wie Psychotherapien, Alltagsinteraktionen, Paar- oder Freundschaftsbeziehungen.
Schriften (Auswahl) Monographien FACS (Facial Action Coding System) als Instrument zur Erfassung therapeutischer Veränderungen. Analyse von Daten eines Therapieexperimentes mit Stotterern. Zentralstelle der Studentenschaft, Zürich 1985 (zugleich Dissertation). Mimik – Übertragung – Interaktion. Die Untersuchung affektiver Prozesse in der Psychotherapie. Huber, Bern 1996, ISBN 3-456-82802-0.
Herausgeberschaften mit Sabine Monsberger: Prozesse der Emotionsregulierung in psychoanalytischen Langzeittherapien. Mikroanalytische Untersuchungen zur therapeutischen Beziehungsgestaltung. innsbruck university press, Innsbruck 2016, ISBN 3-902936-94-0.
Literatur Eva Huber, Dietmar Kratzer und Barbara Juen (Hrsg.): Mimik – Emotion – Interaktion. Festschrift für Eva Bänninger-Huber. Studia Universitätsverlag, Innsbruck 2018, ISBN 978-3-903030-67-1.
Weblinks Profil an der Universität Innsbruck Profil bei academia.edu Profil bei researchgate.net
Kategorie:Hochschullehrer (Universität Innsbruck) Kategorie:Psychologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Frau