Ute Wittig (* 25. Mai 1936 in Dessau; † 2022 in Radebeul) war eine deutsche Malerin und Grafikerin.
Leben und Werk Ute Wittig studierte von 1955 bis 1957 bei Hans Theo Richter an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und von 1957 bis 1960 am Pädagogischen Institut Dresden. Von 1960 bis 1962 arbeitete sie als Mittelstufen-Lehrerin. 1961 heiratete sie den Maler und Grafiker Werner Wittig. Ab 1962 war sie als freischaffende Künstlerin in Radebeul tätig. Anfangs betätigte sie sich vor allem mit Ornamentistik und Holzgestaltung und schuf sie Federzeichnungen, mit Vorliebe Stillleben. Ab 1975 wurde die Radierung ihre wichtigste Technik und schuf sie erste Ölgemälde, ab 1979 entstanden Algrafien und Übermalungen. „Seit den 1990er Jahren dominiert die Ölmalerei, oft in Verbindung mit Assemblagen. Feinnervig, atmosphärisch-dicht er-scheint das Lineament ihrer Radierungen, denen ein gewisser Hang zur Melancholie eigen ist …“De Gruyter. Allgemeines Künstler-Lexikon. Band 116, 2022, S. 535
Ute Wittig war von 1981 bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Sie hatte eine bedeutende Zahl von Einzelausstellungen und war an Gruppenausstellungen beteiligt.
Museen und öffentliche Sammlungen mit Werken Ute Wittigs (unvollständig)
Dresden: Kupferstichkabinett
Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR
1979 und 1985: Dresden, Bezirkskunstausstellungen 1979 und 1986: Berlin und weitere Städte der DDR („100 ausgewählte Grafiken“) 1982/1983 und 1987/1988; Dresden, IX. und X. Kunstausstellung der DDR
Literatur
Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 1038 De Gruyter. Allgemeines Künstler-Lexikon. Band 116, 2022, S. 534/535
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