Johann Martin Heimbach (* Oktober 1729; † 22. September 1797 in Eisleben) war ein deutscher Jurist und kursächsischer Beamter. Er war Oberamtmann des kursächsischen Anteils der Grafschaft Mansfeld in Eisleben.
Leben und Wirken Vermutlich stammt Heimbach aus Burgwenden. Er war von 1745 bis 1751 Schüler der Landesschule Pforta und studierte danach Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig.
Um das Jahr 1760 ist Heimbach als Stadtschreiber in Hettstedt nachweisbar. 1777 wechselte er in den Dienst des Kurfürsten Friedrich August III. von Sachsen und wurde Substitut von dessen Oberaufseher der Grafschaft Mansfeld. Er wurde zum Hofrat befördert und nach dem Weggang des letzten Oberaufsehers Christoph Gottlob von Burgsdorff 1789 zum Oberamtmann ernannt. Bis zu seinem Tod 1797 übte er diese Funktion in Eisleben aus.
Literatur Bernd Feicke: Das Rektorhaus des Gymnasiums Eisleben und seine Bewohner im 18. Jahrhundert. In: Harz-Zeitschrift 67, Lukas Verlag, Berlin und Wernigerode 2015, S. 130.
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