Dorota Jędrusińska (* 4. Februar 1982 in Mielec als Dorota Dydo) ist eine ehemalige polnische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat. Ihr Ehemann Marcin Jędrusiński war ebenfalls als Leichtathlet aktiv.
Sportliche Laufbahn Erste internationale Erfahrungen sammelte Dorota Jędrusińska im Jahr 1999, als sie bei den erstmals ausgetragenen Jugendweltmeisterschaften in Bydgoszcz in 24,66 s den achten Platz im 200-Meter-Lauf belegte und über 100 Meter mit 12,02 s im Halbfinale ausschied. Zudem gewann sie mit der polnischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 45,49 s die Bronzemedaille. Anschließend belegte sie mit der Staffel bei den Junioreneuropameisterschaften in Riga in 45,42 s den vierten Platz. Im Jahr darauf gelangte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften in Santiago de Chile mit der 4-mal-400-Meter-Staffel mit 3:36,11 min auf den vierten Platz und 2002 belegte sie bei den Europameisterschaften in München mit der 4-mal-100-Meter-Staffel in 43,96 s den siebten Platz. Im Jahr darauf gewann sie bei den U23-Europameisterschaften in Bydgoszcz in 23,34 s die Bronzemedaille über 200 Meter hinter der Ukrainerin Maryna Majdanowa und Maja Nose aus Slowenien und sicherte sich im Staffelwettbewerb in 44,51 s die Silbermedaille hinter dem ukrainischen Team. 2005 belegte sie mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Helsinki in 43,49 s im Finale den achten Platz. Im Jahr darauf kam sie bei den Europameisterschaften in Göteborg mit 11,61 s nicht über die Vorrunde im 100-Meter-Lauf hinaus und anschließend gelangte sie mit der Staffel beim IAAF World Cup in Athen mit 43,91 s auf den vierten Platz. 2007 schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham mit 7,35 s im Vorlauf über 60 Meter aus und im September belegte sie mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 43,57 s im Finale den achten Platz. Im Jahr darauf erreichte sie mit der Staffel bei den Olympischen Sommerspielen in Peking das Finale, wurde dort aber das Team wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert. 2009 verpasste sie bei den Weltmeisterschaften in Berlin mit 43,63 s den Finaleinzug mit der Staffel und im selben Jahr gewann sie bei der Sommer-Universiade in Belgrad in 43,96 s die Silbermedaille hinter dem italienischen Team. 2012 beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 30 Jahren.
2003 wurde Jędrusińska polnische Meisterin in der 4-mal-100-Meter-Staffel.
Persönliche Bestzeiten 100 Meter: 11,46 s (+0,7 m/s), 17. Juni 2007 in Warschau 60 Meter (Halle): 7,32 s, 9. Februar 2007 in Leipzig 200 Meter: 23,34 s (+1,0 m/s), 20. Juli 2003 in Bydgoszcz
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