mini|Wappen der Fürsten zu Oettingen-Wallerstein Karl Friedrich Wolfgang Kraft Notger Petrus Fürst zu Oettingen-Oettingen und Oettingen-Wallerstein (* 27. April 1877 in Königssaal, Böhmen; † 24. Mai 1930 in München) war Fürst von Oettingen-Wallerstein sowie Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung und der Württembergischen Landstände.

Leben Karl Friedrich zu Oettingen-Wallerstein entstammte dem edelfreien fränkischen und schwäbischen Adelsgeschlecht Oettingen aus dem Haus Oettingen-Wallerstein, das 1774 durch Kaiser Joseph II. in den Reichsfürstenstand erhoben wurde. Er war ein Sohn des Fürsten Karl zu Oettingen-Wallerstein (1840–1905) und dessen Ehefrau Ernestine Czernin von Chudenitz (1848–1908). Als Nachfolger seines Vaters verfügte er über umfangreichen Gutsbesitz in Schwaben, Württemberg und Böhmen, war vierter Fürst und Standesherr und hatte als erblicher Reichsrat vom 30. April 1906 bis 1918 einen Sitz in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten. In der Ersten Kammer der Württembergischen Landstände hatte er ebenfalls Sitz und Stimmrecht.

In der Bayerischen Armee war er Leutnant À la suite (1915) und schied 1919 als Oberleutnant aus.

Familie Er war seit dem 3. Februar 1914 verheiratet mit Prinzessin Julia Montenuovo (* 1880). Aus der Ehe gingen die Kinder Karl Friedrich Moritz (* 1917), Moritz Rotger (* 1922), Rosemarie Ernestine (* 1923) und Wolfgang Kraft Rotger (* 1924) hervor.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 21. Wahlperiode)

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Einzelnachweise

Karl Friedrich Karl Friedrich Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates Kategorie:Mitglied der Württembergischen Kammer der Standesherren Kategorie:Oberleutnant (Bayern) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1877 Kategorie:Gestorben 1930 Kategorie:Mann