mini|Franziskushaus Jegenstorf Das Franziskushaus in Jegenstorf im Kanton Bern ist ein Wohnhaus mit integrierten Veranstaltungsräumen der Katholiken im Raum Jegenstorf.
Geschichte Seit Beginn gehört Jegenstorf mit den Orten im Umkreis zur 1959 gegründeten Pfarrei St. Franziskus Zollikofen. Aufgrund der grossen örtlichen Distanz erhielten die Katholiken 1966 für ihre Gottesdienste Gastrecht in der reformierten Kirche. Daneben bestand das Bedürfnis nach Räumlichkeiten für den Religionsunterricht, Versammlungen und gesellige Anlässe, was 1975 mit einem Pavillon an der Quartiergasse ermöglicht wurde.
Neubau Auf dem bisher nur schwach genutzten Grundstück wurde im Auftrag der Römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung unter der Leitung des Architekturbüros AAP aus Bolligen während der Coronazeit das neue Haus gebaut und 2020 fertiggestellt. Es enthält neben den neun Wohnungen in den oberen zwei Etagen einen 74 Quadratmeter grossen, unterteilbaren Saal und eine Küche für Veranstaltungen mit rund 50 Personen. In einem Nebenraum befindet sich ein Büro und Gesprächszimmer. Der Strom der Voltaik-Anlage auf dem Dach wird in einer Salzbatterie im Keller gespeichert. Damit erfüllt der Bau auch das Ziel der Gesamtkirchgemeinde Bern, den CO₂-Ausstoss zu reduzieren. Am Samstag, 15. August 2020, fand die feierliche Einweihung des Hauses statt.Sylvia Stam: Eine Aussenstation soll zur Heimat werden. In: pfarrblatt. Zeitung der röm.-kath. Pfarreien des Kantons Bern, alter Kantonsteil. 14. August 2020, abgerufen am 18. Januar 2026.
Ökumeneweg mini|Ökumeneweg zwischen reformierter Kirche und röm.-kath. Franziskushaus in Jegenstorf Gleichzeitig wurde auch der Ökumeneweg vom reformierten Kirchgemeindehaus und der Kirche übers Sägetgässli zum neuen Franziskushaus eröffnet. Auf Vorschlag der katholischen und der reformierten Kirchgemeinde wurde dieses Strässchen in «Ökumeneweg» umbenannt.Jegenstorf: Ein Haus für Franziskus. In: kathbern.ch. 3. August 2020, abgerufen am 18. Januar 2026 (Eröffnung). Damit folgte man der Idee der Mutterpfarrei in Zollikofen, wo schon seit 2009 ein Ökumeneweg besteht.
Bibelgarten mini|Bibelgarten beim Franziskushaus Jegenstorf Der Bibelgarten Jegenstorf Website des Bibelgartens, abgerufen am 18. Januar 2026. wurde am 18. April 2024 als ein ökumenisches Projekt der römisch-katholischen Kirchgemeinde St. Franziskus Zollikofen eröffnet. In dem frei zugänglichen öffentlichen Garten wachsen ca. 35 Pflanzen, die in der Bibel (Altes und Neues Testament) erwähnt werden. Auf Tafeln wird jede Pflanze mit dem entsprechenden Bibelzitat und einer kurzen Beschreibung vorgestellt.Karl Johannes Rechsteiner: Anemone, Rebe und Tamariske. In: pfarrblatt. Zeitung der röm.-kath. Pfarreien des Kantons Bern, alter Kantonsteil. 14. August 2020, abgerufen am 18. Januar 2026. Die Pflanzung wird von Freiwilligen gepflegt, die nicht überwinternden Kräuter werden jährlich neu ausgesät.
Weblinks
Website des Franziskushauses abgerufen am 18. Januar 2026 Jegenstorf: Ein Haus für Franziskus. In: kathbern.ch. 3. August 2020, abgerufen am 18. Januar 2026 Sylvia Stam: Eine Aussenstation soll zur Heimat werden. In: pfarrblatt. Zeitung der röm.-kath. Pfarreien des Kantons Bern, alter Kantonsteil, 14. August 2020, abgerufen am 18. Januar 2026
Einzelnachweise
Kategorie:Jegenstorf Kategorie:Franz von Assisi als Namensgeber Franziskushaus Kategorie:Erbaut in den 2020er Jahren Kategorie:Christentum im Kanton Bern Kategorie:Bistum Basel