Tartsberg ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Pilsach im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern.
Geographie Tartsberg liegt im oberpfälzischen Jura auf circa ca. 2 km östlich des Hauptorts Pilsach. Die nächste höhere Erhebung ist der westlich gelegene Lüßberg, ein sich auf erhebender Zeugenberg. Bekannt ist auch der rd. 500 m nördlich liegende Burgstall Troßberg. Die Bundesstraße 299 verläuft rund 300 m südlich des Weilers.
Geschichte Erstmals fand Tartsberg in der Schreibweise "Teithartizperc" in den Jahren 1048–1090 in Urkunden des Klosters St. Emmeram in Regensburg Erwähnung. Im Jahre 1326 der Weiler in der Schreibweise "Teitsperch villa" und in 1368 als "zu Taitzperg" in verschiedenen Kurbayerischen Urkunden aufgeführt.
Mit dem zweiten Gemeindeedikt von 1818 entstand die Ruralgemeinde Pfeffertshofen, der auch Tartsberg angehörte. Sie wurde dem Landgericht Neumarkt im Oberdonaukreis, 1820 dem Landgericht Pfaffenhofen (ab 1824 mit Sitz in Kastl als nunmehriges Landgericht Kastl) im Regenkreis zugeteilt. Das Landgericht Kastl wurde 1862 dem Bezirksamt Velburg unterstellt. 1879 wurde es in das Bezirksamt Neumarkt, dem späteren Landkreis Neumarkt i.d.Opf. überstellt.
Am 1. Juli 1972 wurde die Gemeinde Pfeffertshofen – und damit auch Tartsberg – im Zuge der bayerischen Gebietsreform nach Pilsach eingemeindet.
Einwohnerzahl 1871: 46 Einwohner 1925: 48 Einwohner 1950: 46 Einwohner 1987: 39 Einwohner Kirchliche Verhältnisse Die Kapelle "Zum Kostbaren Blut" wurde um 1890 errichtet. Der Weiler Tartsberg gehört als Filialkirche der Pfarrei Dietkirchen dem Pfarrverband Pilsach-Oberwiesenacker an.Homepage des Pfarrverbands Pilsach-Oberwiesenacker / Abgerufen am 18. Januar 2026.
Literatur Franz Xaver Buchner: Das Bistum Eichstätt. I. Band, Eichstätt: Brönner & Däntler, 1937
Weblinks
Burgstall Troßberg
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Pilsach) Kategorie:Ort im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Kategorie:Ersterwähnung 1256