Mardrea Elaine Hyman (* 22. Dezember 1972 im Manchester Parish) ist eine ehemalige jamaikanische Leichtathletin, die im Mittelstrecken- und Hindernislauf an den Start ging.

Sportliche Laufbahn Erste internationale Erfahrungen sammelte Mardrea Hyman bei den CARIFTA Games 1988 in Kingston, bei denen sie in 4:47,50 min die Bronzemedaille im 1500-Meter-Lauf in der U17-Altersklasse gewann und auch über 3000 Meter in 10:39,72 min Bronze gewann. Im Jahr darauf gewann sie bei den CARIFTA Games in Bridgetown in 10:37,6 min erneut die Bronzemedaille über 3000 Meter und 1990 siegte sie bei den CARIFTA Games in Kingston in 10:08,75 min, womit sie einen neuen Spielerekord aufstellte. Zudem gewann sie dort über 1500 Meter in 4:48,26 min die Silbermedaille. 1995 siegte sie bei den Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften (CAC) in Guatemala-Stadt in 4:31,74 min über 1500 Meter und gewann im 800-Meter-Lauf in 2:08,23 min die Silbermedaille hinter der Kubanerin Ana Fidelia Quirot. Im Jahr darauf wurde sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Stellenbosch in 23:42 min 109. im Einzelwettbewerb und bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 1997 in Turin landete sie nach 24:03 min auf dem 120. Platz über die Langdistanz. Im Juni gewann sie bei den CAC-Meisterschaften in San Juan in 4:21,31 min die Silbermedaille über 1500 Meter hinter der Kubanerin Ana Fidelia Quirot und belegte in 2:04,77 min den vierten Platz über 800 Meter. 1998 siegte sie bei den Zentralamerika- und Karibikspielen in Maracaibo in 4:27,03 min über 1500 Meter und sicherte sich über 800 Meter in 2:01,46 min die Bronzemedaille hinter Letitia Vriesde aus Surinam und der Mexikanerin Ana Guevara. Anschließend klassierte sie sich bei den Commonwealth Games in Kuala Lumpur in 1:59,71 min auf dem vierten Platz über 800 Meter.

1999 kam sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Maebashi in der Vorrunde über 800 Meter nicht ins Ziel und im Jahr darauf schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney mit 4:14,20 min im Halbfinale über 1500 Meter aus. 2001 gelangte sie bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit 4:12,48 min im Finale auf den zehnten Platz über 1500 Meter und anschließend belegte sie bei den Goodwill Games in Brisbane in 16:03,71 min den siebten Platz im 5000-Meter-Lauf. Im Jahr darauf belegte sie bei den Commonwealth Games in Manchester in 4:10,47 min den sechsten Platz über 1500 Meter und anschließend gelangte sie beim IAAF World Cup in Madrid mit 4:14,60 min auf Rang neun. 2003 gewann sie bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo in 4:10,08 min die Bronzemedaille hinter der Kubanerin Adriana Muñoz und Mary Jayne Harrelson aus den Vereinigten Staaten. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 4:13,95 min im Semifinale aus. Im Jahr darauf kam sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest im Vorlauf über 1500 Meter nicht ins Ziel und 2005 belegte sie bei den Freiluft-Weltmeisterschaften in Helsinki in 9:39,66 min im Finale den achten Platz über 3000 m Hindernis. Anschließend wurde sie beim IAAF World Athletics Final in Monaco in 9:27,21 min Dritte hinter der Uganderin Dorcus Inzikuru und Wioletta Frankiewicz aus Polen. Zudem siegte sie bei den CAC-Meisterschaften in Nassau in 9:54,01 min. Im Jahr darauf belegte sie bei den Commonwealth Games in Melbourne in 10:09,74 min den neunten Platz im Hindernislauf.

2007 gelangte sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 10:16,24 min im Finale auf den 14. Platz über 3000 m Hindernis. Anschließend belegte sie beim IAAF World Athletics Final in Stuttgart in 9:51,03 min den neunten Platz. Im Jahr darauf nahm sie im Hindernislauf an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und kam dort in der Vorrunde nicht ins Ziel. Von 2010 bis 2012 war sie bei zahlreichen Rennen der Diamond League als Pacemakerin am Start und 2011 kam sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu nicht über den Vorlauf hinaus. 2013 beendete sie dann ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 41 Jahren.

In den Jahren 1992, von 1996 bis 1998 sowie 2001, 2002 und 2004 sowie 2008 wurde Hyman jamaikanische Meisterin im 1500-Meter-Lauf. Über 800 Meter wurde sie 1996 und 1998 Landesmeisterin und 2005 und 2009 wurde sie Meisterin über 3000 m Hindernis.

Persönliche Bestzeiten 800 Meter: 1:59,71 min, 19. September 1998 in Kuala Lumpur 800 Meter (Halle): 2:03,68 min, 29. Februar 2004 in Leipzig 1000 Meter: 2:39,08 min, 9. Juli 2001 in Nizza 1500 Meter: 4:05,25 min, 24. August 2001 in Brüssel 1500 Meter (Halle): 4:12,86 min, 15. Februar 2004 in Karlsruhe Meile: 4:33,90 min, 29. April 2000 in Philadelphia 3000 Meter: 9:17,83 min, 5. Juni 2000 in Prag 5000 Meter: 16:02,41 min, 13. Mai 2000 in Eugene 3000 m Hindernis: 9:27,21 min, 9. September 2005 in Monaco

Weblinks

Eintrag bei Athleticspodium.com (englisch)

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