mini|alt=Angela Doyinsola Aina, 2020. Porträt einer fülligen afroamerikanischen Frau |Angela Doyinsola Aina 2020. Angela Doyinsola Aina ist eine US-amerikanische Expertin für öffentliche Gesundheit und Mitbegründerin und Geschäftsführerin der Black Mamas Matter Alliance, einer Organisation, die sich auf die Verbesserung der mütterlichen und sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheitschancen von schwarzen Frauen konzentriert.
Leben Jugend und Ausbildung Aina erwarb 2005 ihren Bachelor of Science in Psychologie und Afroamerikanistik an der Georgia State University. 2011 erwarb sie ihren Master of Public Health an der Morehouse School of Medicine.
Karriere und Interessenvertretung Aina begann ihre Karriere als Expertin für öffentliche Gesundheit und arbeitete sowohl auf kommunaler Ebene als auch im akademischen Bereich sowie auf Staats- und Bundesebene. Aina erinnert sich an diese frühen Erfahrungen ihrer Karriere und daran, wie sie sich „oft in überwiegend weißen Umgebungen wiederfand“ und eine Diskrepanz wahrnahm, „als ob mit schwarzen oder afrikanischen Frauen immer etwas nicht stimmte“.„she would often find herself in predominantly white spaces", witnessing a disconnect "like something is always wrong with Black women or African women“.
Sie war über fünf Jahre lang als Stipendiatin im Bereich Prävention im Bereich der öffentlichen Gesundheit für die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) tätig und forschte dort zu den Auswirkungen des Zika-Virus auf Schwangerschaften. Sie unterstützte außerdem die Reaktion der CDC auf den Ebola-Ausbruch 2014 in Westafrika.
2016 war Aina Mitbegründerin der Black Mamas Matter Alliance (BMMA) mit Elizabeth Dawes Gay, und nutzte dabei eine Partnerschaft zwischen dem Center for Reproductive Rights und dem SisterSong Women of Color Reproductive Justice Collective. Sowohl Aina als auch Gay verweisen auf die Statistiken der CDC zur Müttersterblichkeit schwarzer Frauen in den USA, denen zufolge weiße Frauen nur ein Viertel so häufig an schwangerschaftsbedingten Ursachen sterben wie schwarze Frauen. Die BMMA setzte sich erfolgreich für Gesetze ein, die afroamerikanische Frauen bei der Geburt unterstützen, darunter den Preventing Maternal Deaths Act von 2018. Aina betont die Wichtigkeit der durch dieses Gesetz erhobenen Daten: „Denn wenn wir nicht wissen, wie und warum Frauen sterben, können wir diese systemischen Probleme nicht angehen.“„Because if we don't know how and why women are dying, we're not able to address these systems-level issues.“
2018 rief die BMMA die „Black Maternal Health Week“ ins Leben, um auf die Gesundheitskrise schwarzer Mütter aufmerksam zu machen. 2021 wurde die Initiative von der Biden-Harris-Regierung offiziell anerkannt. 2020 wurde Aina vom Time Magazine für ihren Einsatz gegen Ungleichheiten in der Müttergesundheitsversorgung gewürdigt. Aina äußerte die Hoffnung, dass „die verstärkte Aufmerksamkeit zu mehr Investitionen in von schwarzen Frauen geleitete Gesundheitsprogramme führen wird“.„increased attention will help lead to more investment in black women–led health programs.“ Aina und die BMMA unterstützen den Black Maternal Health Caucus sowie den Momnibus Act von 2023.
Im September 2020 wurde Aina zur Executive Director der BMMA gewählt.
Ehrungen Im März 2020 wurde Aina als 2020 WebMD Health Hero gewürdigt.
Einzelnachweise
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