mini|Hedwig Abt Hedwig Abt (* 20. September 1856 in Lehesten, Herzogtum Sachsen-Meiningen; † 27. Mai 1934 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin.
Leben und Wirken Hedwig Abt wuchs in Thüringen auf. Sie veröffentlichte seit spätestens 1877 erste literarische Texte in Zeitschriften. 1885 lebte sie in ElgersburgDeutscher Litteratur-Kalender, 1896, S. 3 , 1893 in Schöneberg bei Berlin in der PallasstraßeDeutscher Litteratur Kalender, 1894, Sp. 4; siehe auch spätere Ausgaben (1922, 1926, 1928 keine Einträge mehr) und 1897 in der Göbenstraße 25/26.Sophie Pataky, Lexikon deutscher Frauen der Feder, 1, 1898, S. 2 1933 erschien ihr letzter Roman.
Hedwig Abt starb 1934 in ihrer Wohnung in Berlin-Charlottenburg. Sie war ledig.
Publikationen Hedwig Abt veröffentlichte über zehn Bücher mit Romanen und Erzählungen sowie einige Erzählungen und Gedichte in Zeitschriften wie Die Romanwelt, Über Land und Meer und Bohemia. Der Roman Adele wurde 1906 zu einer Theaterinszenierung.
Bücher Evas Roman, Goldschmidt, Berlin 1890 Eine gute Partie. Roman aus dem Börsenleben, Nauen 1892 Abseits vom Glück, Roman, 2 Bände, Reissner, Dresden 1894 Der fünfstöckige Don Juan, Novellen, Reissner, Dresden 1895 Ein Weib aus dem Volke, Erzählung, Geibel, Altenburg 1896 Sich selbst gefunden, List, Leipzig 1904 Gespannte Flügel, Roman, Goldschmidt, Berlin 1910 Adele, Roman, Oestergaard, Berlin 1915, vorher Theaterinszenierung am Carl-Weiß-Theater Berlin am 24. Juli 1906 durch Paul RettichNeuer Theater-Almanach, 1907, S. 85 Der lahme Jörg, Roman, Deutsche Buchwerkstätten, Dresden 1918 Der Onkel aus Argentinien, Roman, Oestergaard, Berlin 1926 "Ihr Kamerad..." Der Roman der Ilse Reglin, Heim, Basel/Berlin 1933
Zeitschriften
Eine Männerfeindin, in Schweizerische Dichterhalle, 1877/1878, III, S. 31–42 Eine moderne Sphinx, in Schweizerische Dichterhalle, 1877/1878, III, S. 68–75 Gottesdienst, in Der Erzähler. Beiblatt zur Straubinger Zeitung, Nr. 32 vom 11. August 1880. S. 4 (128), Gedicht Ihre Rache. Eine Novelette, in Alte und Neue Welt. Illustriertes Katholisches Familienblatt, 1896, S. 605–615 (schildert in prickelnd-lebhaftem Stil ein Ballintermezzo von heiter-ernstem GrundtonBlätter für Litteratur, Wissenschaft und Kunst. Beilage der Germania, vom 3. Juli 1896, S. 108, Kurzrezension in einem Satz ) Christrosen. Eine Weihnachtsgeschichte, in Kalender des Deutschen Volksblattes, 1897, S. 193–203 Die Tochter, in Die Romanwelt, I, 1898, S. 252ff. Wenn der Tag zur Rüste geht, in Über Land und Meer, 1898 (angekündigt in der Jahreseinleitung, möglicherweise danach unter einem anderen Titl veröffentlicht) Die Göttin der Liebe, Novelle, in Nordlivländische Zeitung, drei Folgen Anfang, Fortsetzung, Schluß (Jahr unbekannt, FPM 3UU9, in estnischer Literaturdatenbank) Das höchste Gut, in Bohemia, 1902
Das Glück klopft an, Novelle, in Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens, 11, 1905, S. 93–149
Literatur Sophie Pataky: Lexikon deutscher Frauen der Feder. Band 1. Berlin 1898. S. 2, mit allen Buchausgaben bis 1896 Franz Brümmer: Lexikon deutscher Dichter und Prosaisten. Band 1. Leipzig 1913. S. 22, nach Pataky
Elisabeth Friedrichs: Die deutschsprachigen Schriftstellerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts, Metzler, Stuttgart 1981. S. 1, mit weiterer Sekundärliteratur Hilmar Schmuck, Willy Gorzny (Bearb.): Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums 1700–1910. Band 1. K. G. Saur, München 1979. S. 296; mit nur drei Titeln
Kurt Bartsch et al. (Bearb.): Die Deutsche Literatur von 1890 bis 1990. Band 1. Lang, Bern 1991. S. 73f. Nr. 45 (kurze Auszüge), mit Werkverzeichnis
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Schriftsteller (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1856 Kategorie:Gestorben 1934 Kategorie:Frau