Berthold Schenk Graf von Stauffenberg (* 21. August 1859 auf Schloss Amerdingen; † 9. November 1944 in Würzburg) war ein deutscher Gutsbesitzer, bayerischer Oberstleutnant sowie Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung. Leben Berthold Schenk von Stauffenberg entstammte dem schwäbischen Uradelsgeschlecht Stauffenberg, aus dem zahlreiche namhafte Persönlichkeiten hervorgegangen sind. Er war ein Sohn des Reichsrats Graf Klemens Schenk von Stauffenberg (1826–1886) und dessen Ehefrau Gräfin Leopoldine von Oberndorff (1931–1919). mini|Schloss Amerdingen, Geburtsort des Grafen Berthold Schenk von Stauffenberg Er besuchte das Königliche Gymnasium zu Würzburg und übernahm als Fideikommissherr umfangreichen Gutsbesitz. Nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1886 wurde er zum 16. September 1887 dessen Nachfolger in der Kammer der Reichsräte, deren Mitglieder neben den Mitgliedern der Kammer der Abgeordneten den Bayerischen Landtag bildeten. Dieses Amt bekleidete er bis 1918, als die Ständeversammlung aufgelöst wurde. Von 1913 bis 1918 war er 2. Sekretär im Präsidium der Kammer der Reichsräte.

Er war Oberstleutnant im 1. Ulanen-Regiment „Kaiser Wilhelm II., König von Preußen“.

Von 1922 bis 1943 bekleidete er das Amt eines Aufsichtsratsmitglieds der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank.

Auszeichnungen Großkomtur des Hausritterordens vom Heiligen Georg

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 21. Wahlperiode)

Weblinks

Einzelnachweise

Berthold Berthold Kategorie:Oberstleutnant (Bayern) Kategorie:Träger des Bayerischen Georgsordens Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1859 Kategorie:Gestorben 1944 Kategorie:Mann