Gerhard Schöner (* 8. Mai 1937 in Aachen; † 19. Mai 2015) war ein Generalstabsarzt des Heeres der Bundeswehr und zuletzt von 1993 bis 1995 Amtschef des Sanitätsamtes der Bundeswehr.

Leben Schöner absolvierte 1957 das Abitur und studierte Humanmedizin in München. 1963 legte er das Staatsexamen ab und wurde promoviert. Die klinische Ausbildung erfolgte in Penzberg, München und Kelheim.

1965 trat Schöner in die Bundeswehr ein und war zunächst Truppenarzt bei einem Gebirgsjägerbataillon in Mittenwald. Es folgten Verwendungen als S3 beim Divisionsarzt der 1. Gebirgsdivision, Chef eines chirurgischen Lazaretts, Hörsaalleiter und Inspektionschef an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München. 1973 wurde er Bataillonskommandeur des gemischten Sanitätslehrbataillons 865 und 1976 Referent in der Inspektion des Sanitäts- und Gesundheitswesens mit Zuständigkeit für Einsatz, Führung und Zivil-militärische Zusammenarbeit im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. 1980 wurde er zum Oberstarzt befördert, war Divisionsarzt der 1. Gebirgsdivision und ab 1983 Korpsarzt und Kommandeur des Sanitätskommandos 2 beim II. Korps in Ulm. 1987 wurde er zum Generalarzt ernannt und sanitätsdienstlicher Berater des Supreme Allied Commander Europe und Chief Medical Plans and Policy Branch im Supreme Headquarters Allied Powers Europe in Mons in Belgien. Von Oktober 1990 bis Juni 1993 war er Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg und ab Juli 1993 Amtschef des Sanitätsamtes der Bundeswehr in Bonn. Mit Ablauf des September 1995 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Schöner war verheiratet, katholisch und hatte einen Sohn. Er starb 2015.

Siehe auch Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr

Werke

Literatur

Einzelnachweise

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