Anton Sergejewitsch Djakow (; * 1. März 1980 in Almaty, Kasachstan) ist ein russischer Filmregisseur und Animator.

Leben und Wirken Djakow besuchte zunächst die Kunstakademie in Almaty, bevor er für ein Studium der Schönen Künste an die Kasachische Nationale Pädagogische Universität wechselte, wo er unter Professor Juri Jakowlewitsch Plotnikow studierte.

Nach seinem Umzug nach Moskau arbeitete Djakow zunächst in der Werbung und im Design, bevor er sich in der Schule des Animationsstudios SHAR einschrieb, wo er 2010 seinen Abschluss machte. Sein studentisches Projekt, der Kurzfilm Bach, wurde auf mehreren Festivals gezeigt, darunter beim Festival d’Animation d’Annecy und dem World Festival of Animated Film Varna. Djakows Abschlussprojekt Kostja wurde ebenfalls in Annecy vorgestellt.

Djakows Karriere als Regisseur begann 2017 mit seinem fünfminütigen Kurzfilm Vivat musketeers!, der beim Festival d’Animation d’Annecy mit dem Preis des jungen Publikums ausgezeichnet wurde. Sein 2020 veröffentlichter Kurzfilm BoxBallet wurde mehrfach ausgezeichnet und wurde 2022 für einen Oscar als Bester animierter Kurzfilm nominiert.

Neben Kurzfilmen arbeitet Djakow auch an Animationsfilmen fürs Fernsehen. Unter anderem konzipierte und designte er die animierte Serie Ин и Яна, die auf einem Werk der Schriftstellerin Ljudmila Ulizkaja basiert.

Filmografie

2010: Бах / Bach 2012: Звездный ослик / Space Donkey 2012: Костя / Kostya 2014: Language of Love 2014: Ин и Яна. Семья / Yin and Yana. Family 2016: Питон и Сторож / Python and Guard 2017: Виват, мушкетеры! / Vivat Musketeers! 2020: БоксБалет / BoxBallet 2022: Горю! / I’m burning! 2022: Я люблю короче / Ja ljublju korotsche

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmregisseur Kategorie:Animator Kategorie:Russe Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1980 Kategorie:Mann