Guaplax denticulata ist eine Art der Krabben und einziger Vertreter der Gattung Guaplax. Die Süßwasserkrabbe ist ein reiner Höhlenbewohner und kommt nur in der Laowacling-Höhle in der Region Kalimantan Timur im Osten Borneos vor. Der Gattungsname leitet sich von indonesisch gua ‚Höhle‘, der Artname von ab.

Merkmale Der Carapax von Elamenopsis wird bis zu 3,4 mm lang. Er ist rundlich, etwa 1,2mal breiter als lang und flach. Er wird von einem Saum umgeben, die Regionen sind deutlich durch Rinnen abgegrenzt. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) ist vom Carapax durch den Randsaum getrennt und dreilappig. Der vordere Seitenrand steht in Seitenansicht nach vorn über und trägt vier abgerundete Zähne auf dem Randsaum, von denen die ersten drei äquidistant stehen. Der hintere Seitenrand ist seitlich angeschwollen und trägt zwei flache dreieckige Zähne. Die Antennulengruben sind sehr flach und in der Mitte durch eine dünne, sehr niedrige Scheidewand getrennt. Auswärts des Auges tritt eine runder Höcker auf. Das Augen ist von oben gerade noch zu sehen, die Basis des Augenstiels ist unbeweglich mit der Augenhöhle verschmolzen und die Cornea unpigmentiert. Der Hinterrand des Epistoms ist leicht aufwärtsgebogen und leistenartig. Die Die dritten Maxillipeden lassen bei Schluss der Endopoditen einen breiten Spalt zum Mundraum frei. Der Exopodit ist lang, reicht etwas weiter als der Merus des Exopoditen und hat eine zylindrische Geißel.

Die Scherenbeine sind symmetrisch, bei Männchen etwas größer als bei Weibchen. Ihr Merus ist einwärts gebogen, die Unterseite flach und ohne Zähne. Der Carpus ist leicht kürzer als die Oberseite der Hand (Propodus). Letztere hat eine aufgetriebene Oberfläche und ist so lang wie die Finger. Diese sind gerade und haben sich überkreuzende spitze Enden und mit feinen Zähnen besetzte Schneidekanten. Die Schreitbeine sind dünn, mittellang, das zweite und dritte etwas länger als das erste, das vierte kaum kürzer als die anderen.

Der dritte bis fünfte Somit des Pleons sind bei Männchen verschmolzen, das erste Gonopodium ist gerade. Weibchen haben eine innere Brutkammer, in denen sich die Embryos entwickeln. Sie enthält die zweiten bis fünften Pleopoden wird durch eine dünne, die Innenseite des Pleons überziehende Membran gebildet.

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