Zuzana Maděrová (* 20. September 2003 in Liberec) ist eine tschechische Snowboarderin. Sie startet in den Paralleldisziplinen.

Werdegang Maděrová startete international erstmals in der Saison 2018/19 und kam bei den Juniorenweltmeisterschaften 2019 in Rogla auf den 15. Platz im Parallel-Riesenslalom und auf den 11. Rang im Parallelslalom. In der Saison 2019/20 nahm sie in Bad Gastein erstmals am Snowboard-Weltcup teil, wobei sie den 34. Platz im Parallelslalom errang und wurde bei den Juniorenweltmeisterschaften 2020 in Lachtal Elfte im Parallel-Riesenslalom sowie Vierte im Parallelslalom. In den folgenden Jahren belegte sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 2021 in Krasnojarsk den 19. Platz im Parallelslalom sowie den neunten Rang im Parallel-Riesenslalom, bei den Juniorenweltmeisterschaften 2022 in Chiesa in Valmalenco den achten Platz im Parallel-Riesenslalom sowie den sechsten Rang im Parallelslalom und bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking den 23. Platz im Parallel-Riesenslalom.

In der Saison 2022/23 erreichte sie mit dem Plätzen zehn, acht und sieben ihre ersten Top-Zehn-Platzierungen im Weltcup und damit den 19. Platz im Parallel-Weltcup. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2023 in Bakuriani, kam sie auf den 30. Platz im Parallel-Riesenslalom, auf den 22. Rang im Teamwettbewerb und auf den 14. Platz im Parallelslalom. Zum Saisonende wurde sie bei den Juniorenweltmeisterschaften 2023 in Bansko Fünfte im Parallel-Riesenslalom und holte im Parallelslalom sowie im Teamwettbewerb jeweils die Bronzemedaille. In der Saison 2023/24 errang sie im Weltcup sechs Top-Zehn-Platzierungen und belegte damit den achten Platz im Parallel-Weltcup. Dabei erreichte sie in Simonhöhe mit dem zweiten Platz im Parallel-Riesenslalom ihre erste Podestplatzierung in dieser Rennserie. In der folgenden Saison wurde sie mit sieben Top-Zehn-Ergebnissen, darunter Platz drei im Parallelslalom in Winterberg Elfte im Parallel-Weltcup und belegte bei den Weltmeisterschaften 2025 im Engadin den 34. Platz im Teamwettbewerb, den zehnten Rang im Parallel-Riesenslalom sowie den siebten Rang im Parallelslalom.

Olympiasiegerin 2026 Am 8. Februar 2026 gewann die 22-Jährige im Livigno Snow Park mit ihrem Sieg im Finale gegen die Österreicherin Sabine Payer die Goldmedaille im Parallel-Riesenslalom.

Erfolge Olympische Winterspiele 2022 Peking: 23. Platz Parallel-Riesenslalom 2026 Mailand-Cortina: 1. Platz Parallel-Riesenslalom

Weltmeisterschaften 2023 Bakuriani: 14. Platz Parallelslalom, 22. Platz Parallelslalom Team, 30. Platz Parallel-Riesenslalom 2025 Engadin: 7. Platz Parallelslalom, 10. Platz Parallel-Riesenslalom, 34. Platz Parallel-Team

Weltcup-Gesamtplatzierungen Saison Parallel Parallel-Riesenslalom Parallelslalom Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz 2019/20 39,9 50. 17,9 55. 22 42. 2020/21 15 38. - - 15 33. 2021/22 31 37. 7 43. 24 26. 2022/23 171 19. 91 19. 80 16. 2023/24 353 8. 209 11. 144 9. 2024/25 441 11. 298 11. 143 10. 2025/26 722 5. 497 6. 225 3. Europacup 3 Podestplatzierungen, davon 2 Siege

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