Die 1. Freestyle-Skiing- und Snowboardweltmeisterschaften fanden vom 15. bis zum 25. Januar 2015 am Kreischberg (Österreich) statt. Es war dies das erste Mal das die Fédération Internationale de Ski (FIS) eine "Doppel-WM" aus Freestyle-Skiing und Snowboard veranstaltete.

Vergabe Die Vergabe der Weltmeisterschaften erfolgte im Juni 2010 auf dem FIS-Kongress in Antalya (Türkei).

Wettkampfprogramm Insgesamt gab es 24 Medaillenentscheidungen, davon 12 im Freestyle-Skiing und 12 im Snowboarding, in den folgenden Disziplinen: Freestyle-Skiing Single Moguls Dual Moguls Halfpipe Aerials Ski Slopestyle SkicrossSnowboard

Parallel-Riesenslalom (Lachtal) Parallelslalom (Lachtal) Halfpipe Slopestyle Snowboardcross Big Air

Zeitplan

15. Jänner 2015: Aerials 16. Jänner 2015: Snowboardcross 17. Jänner 2015: Snowboard Halfpipe 18. Jänner 2015: Single Moguls 19. Jänner 2015: Dual Moguls 21. Jänner 2015: Snowboard und Ski Slopestyle 22. Jänner 2015: Snowboard PSL (Lachtal) bzw. Ski Halfpipe 23. Jänner 2015: Snowboard PGS (Lachtal) 24. Jänner 2015: Big Air 25. Jänner 2015: Skicross

Medaillenspiegel

Gesamt Platz Land 23x23px 23x23px 23x23px 40x40px 14341123–4732619 42226 52114211462–1371416 81214 912–3 101124111–12 121––11––1 14–1–1–1–116––2217––11––11––11 Gesamt 24 24 2472

Freestyle-Skiing Platz Land 23x23px 23x23px 23x23px 40x40px 124172231632–35 413–4 5111361–1271––11––11––1 10–1–111––11––11––11––11––11 Gesamt 12 12 1236

Snowboard Platz Land 23x23px 23x23px 23x23px 40x40px 1 2 – 3 5 2 2 – 1 3 3 1 2 2 5 4 1 2 – 3 1 2 – 3 6 1 1 – 27 1 – 1 2 1 – 1 2 9 1 – – 1 1 – – 1 11 – 2 – 2 12 – 1 2 3 13 – 1 1 2 14 – 1 – 1 15 – – 1 1 Gesamt 12 12 12 36

Freestyle-Skiing Männer Aerials Am Wettbewerb nahmen 22 Sportler teil. Diese starteten in zwei Qualifikationsdurchgängen: Die ersten sechs des ersten Durchganges qualifizierten sich direkt. Von den 16 Teilnehmern des zweiten Durchganges qualifizierten sich sechs weitere, sodass sich insgesamt zwölf Skifahrer für das Finale am Folgetag qualifizierten. Das Finale wurde in drei Runden ausgetragen. In den ersten beiden schieden die drei Athleten mit den jeweils schlechtesten Ergebnissen aus, sodass im echten Finale nur sechs von ihnen antraten. Platz Land Sportlerin 1 Qi Guangpu 2 Alex Bowen 3 Maxim Gustik 4 Zhou Hang 5 Ilja Burow 6 Jia Zongyang Qualifikation: 14. Jänner 2015 Finale: 15. Jänner 2015 Dimitri Isler (13.) Mischa Gasser (20.)

Moguls Beim Moguls traten 45 Skifahrer aus 20 Ländern zur ersten Qualifikationsrunde an. Die neun besten erreichten direkt die Finalrunde. Über eine zweite Qualifikationsrunde zogen neun weitere Sportler in die Finalrunde ein. Die besten Sechs des ersten Finales erreichten den Finallauf.

Platz Land Sportlerin 1 Anthony Benna 2 Mikaël Kingsbury 3 Alexander Smyschljajew 4 Patrick Deneen 5 Marc-Antoine Gagnon 6 Philippe Marquis Qualifikation/Finale: 19. Jänner Marco Tadé (20.) Arwed Loth (28.) Felix Pfeiffer (32.) Julius Garbe (33.) Sascha Posch (40.) Thomas Aigner (42.) Adrien Bouard (43.)

Dual Moguls Beim Dual Moguls traten 41 von 44 gemeldeten Skifahrern aus 20 Ländern an. In einer Qualifikationsrunde erreichten 16 von ihnen das Achtelfinale. In weiteren direkten Vergleichen schied jeweils die Hälfte zum Viertel-, Halb- und Finale aus. Die im Halbfinale Unterlegenen traten zudem untereinander um den 3. Platz an.

Platz Land Sportlerin 1 Mikaël Kingsbury 2 Philippe Marquis 3 Marc-Antoine Gagnon 4 Sho Kashima 5 Dmitri Reicherd 6 Thomas Rowley 7 Patrick Deneen 8 Alexander Smyschljajew Qualifikation/Finale: 19. Jänner Marco Tadé (18.) Arwed Loth (31.) Felix Pfeiffer (32.) Adrien Bouardth (34.) Julius Garbe (36.)

Slopestyle Am Slopestyle-Wettbewerb nahmen 48 Sportler aus 19 Ländern teil. Die Teilnehmer wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die jeweils besten fünf Skispringer nach jeweils zwei Läufen das Finale erreichten. Aufgrund des Modus kam es dazu, dass drei Starter der einen Gruppe trotz höherer Wertungen als der fünfte der anderen Gruppe nicht ins Finale kamen. In wiederum zwei Läufen wurden dann die Medaillen und Plätze vergeben.

Platz Land Sportlerin 1 Fabian Bösch 2 Russell Henshaw 3 Noah Wallace 4 Viktor Thomas Moosmann 5 Jonas Hunziker 6 Robby Franco 7 Luca Tribondeau 8 Colby Stevenson 9 Alexander Aurdal 10 Christian Bieri Qualifikation: 20. Jänner Finale: 21. Jänner Till Matti (20.) Benedikt Mayr (25.) Sebastian Geiger (29.) Daniel Walchhofer (37.) Lukas Müllauer (38.)

Halfpipe Am Halfpipe-Wettbewerb nahmen 21 Freestyle-Skier aus 9 Ländern teil. Zehn von ihnen qualifizierten sich für den finalen Wettbewerb um die Medaillen.

Platz Land Sportlerin 1 Kyle Smaine 2 Joffrey Pollet-Villard 3 Yannic Lerjen 4 Broby Leeds 5 Walter Wood 6 Marco Ladner 7 Fabian Meyer 8 James Machon 9 Matt Margetts 10 Antti-Jussi Kemppainen Qualifikation: 21. Jänner Finale: 22. Jänner Andreas Gohl (16.) Lukas Müllauer (21.)

Skicross Am Skicross der Männer nahmen 52 Starter aus 19 Ländern teil. Die besten 32 qualifizierten sich für das Finale. und wurden entsprechen der Vorlaufleistungen in Vierergruppen eingeteilt. In den Achtel-, Viertel- und Halbfinalen erreichten jeweils die beiden Ersten die nächste Runde. Die im Halbfinale ausgeschiedenen liefen im Small Final um die Plätze 5 bis 8, die Sieger kämpften im Big Final um die Medaillen.

Platz Land Sportler 1 Filip Flisar 2 Jean-Frédéric Chapuis 3 Victor Öhling Norberg 4 Paul Eckert 5 Brady Leman 6 Jonas Devouassoux 7 Armin Niederer 8 Thomas Zangerl Qualifikation: 24. Jänner Finale: 25. Jänner Andreas Matt (9.) Daniel Bohnacker (13.) Marc Bischofberger (16.) Johannes Rohrweck (17.) Simon Stickl (22.) Andreas Schauer (25.) Alex Fiva (28.) Peter Staehli (35.) Thomas Harasser (38.)

Frauen Aerials Am Wettbewerb nahmen 22 Sportlerinnen aus neun Ländern teil. Diese starteten in zwei Qualifikationsdurchgängen: Die ersten sechs des ersten Durchganges qualifizierten sich direkt. Von den 16 Teilnehmern des zweiten Durchganges qualifizierten sich sechs weitere, sodass sich insgesamt zwölf Skifahrerinnen für das Finale am Folgetag qualifizierten. Das Finale wurde in drei Runden ausgetragen. In den ersten beiden schieden die drei Athletinnen mit den jeweils schlechtesten Ergebnissen aus, sodass im echten Finale nur sechs von ihnen antraten.

Platz Land Sportlerin 1 Laura Peel 2 Kiley McKinnon 3 Xu Mengtao 4 Ashley Caldwell 5 Danielle Scott 6 Hanna Huskowa Qualifikation: 14. Jänner 2015 Finale: 15. Jänner 2015 keine Starterinnen aus D/A/CH

Moguls Beim Moguls der Frauen traten 36 Skifahrerinnen aus 17 Ländern zur ersten Qualifikationsrunde an. Die neun besten erreichten direkt die Finalrunde. Über eine zweite Qualifikationsrunde zogen neun weitere Sportlerinnen in die Finalrunde ein. Die besten Sechs des ersten Finales erreichten den entscheidenden Finallauf.

Platz Land Sportlerin 1 Justine Dufour-Lapointe 2 Hannah Kearney 3 Britteny Cox 4 Maxime Dufour-Lapointe 5 Julija Galyschewa 6 Regina Rachimowa Qualifikation/Finale: 18. Jänner Deborah Scanzio (7.) Laura Grasemann (9.) Lara Frost (21.) Katharina Foerster (22.)

Dual Moguls Beim Dual Moguls traten 35 Skifahrerinnen aus 17 Ländern an. In einer Qualifikationsrunde erreichten 16 von ihnen das Achtelfinale. In weiteren direkten Vergleichen schied jeweils die Hälfte zum Viertel-, Halb- und Finale aus. Die im Halbfinale Unterlegenen traten zudem untereinander um den 3. Platz im Small Final an.

Platz Land Sportlerin 1 Hannah Kearney 2 Justine Dufour-Lapointe 3 Julija Galyschewa 4 Chloé Dufour-Lapointe 5 Britteny Cox 6 Perrine Laffont 7 Regina Rachimowa 8 Audrey Robichaud Qualifikation/Finale: 19. Jänner Laura Grasemann (11.) Deborah Scanzio (19.) Lara Frost (28.) Katharina Foerster (29.) Melanie Meilinger (30.) Katharina Ramsauer (32.) Nina Kern (DNF) Karin Hackl (DNF)

Slopestyle Am Slopestyle-Wettbewerb nahmen 15 Sportlerinnen aus 10 Ländern teil. Nach zwei Läufen qualifizierten sich davon sechs für die Finalrunde. Dort traten sie in zwei Läufen erneut gegeneinander an.

Platz Land Sportlerin 1 Lisa Zimmermann 2 Katie Summerhayes 3 Zuzana Stromková 4 Vilde Johansen 5 Silvia Bertagna 6 Yuki Tsubota Qualifikation: 20. Jänner 2015 Finale: 21. Jänner 2015 Giulia Tanno (7.) Sabrina Cakmakli (12.) Regina Rathgeb (14.)

Halfpipe Am Halfpipe-Wettbewerb nahmen 22 Freestyle-Skierinnen aus 13 Ländern teil. Sechs von ihnen qualifizierten sich für den finalen Wettbewerb um die Medaillen.

Platz Land Sportlerin 1 Virginie Faivre 2 Cassie Sharpe 3 Mirjam Jäger 4 Anaïs Caradeux 5 Sabrina Cakmakli 6 Keltie Hansen Qualifikation: 21. Jänner Finale: 22. Jänner keine weiteren Starterinnen aus D/A/CH

Skicross Am Skicross der Frauen nahmen 27 Starterinnen aus 14 Ländern teil. Sie qualifizierten sich alle für das Finale. und wurden entsprechen der Vorlaufleistungen in Dreier- und Vierergruppen eingeteilt.

Platz Land Sportlerin 1 Andrea Limbacher 2 Ophélie David 3 Fanny Smith 4 Julia Eichinger 5 Heidi Zacher 6 Nikol Kučerová 7 Margarethe Aschauer 8 Marielle Thompson Qualifikation: 24. Jänner Finale: 25. Jänner Christina Staudinger (11.) Katrin Ofner (17.)

Snowboard Männer Parallelslalom In diesem Wettbewerb traten 52 Männer aus 19 Nationen an. In einer ersten Qualifikation wurde das Teilnehmerfeld auf 32 reduziert. In direkten Ausscheiden erreichten die jeweiligen Laufgewinner das Achtel-, Viertel- und Halbfinale. Die Verlierer des Halbfinales fuhren im Small Final um die Bronzemedaille, während die Gewinner im Big Final um die Goldmedaille kämpften.

Platz Land Sportler 1 Roland Fischnaller 2 Andrei Sobolew 3 Rok Marguč 4 Aaron March 5 Žan Košir 6 Lukas Mathies 7 Vic Wild 8 Mirko Felicetti Datum: 22. Jänner Kaspar Flütsch (9.) Benjamin Karl (10.) Andreas Prommegger (12.) Stefan Baumeister (15.) Daniel Weis (16.) Silvan Flepp (17.) Alexander Bergmann (19.) Patrick Bussler (20.) Sebastian Kislinger (21.) Nevin Galmarini (DSQ)

Parallel-Riesenslalom Platz Land Sportler 1 Andrei Sobolew 2 Žan Košir 3 Benjamin Karl 4 Waleri Kolegow 5 Jasey-Jay Anderson 6 Anton Unterkofler 7 Vic Wild 8 Rok Flander Datum: 23. Jänner Lukas Mathies (10.) Patrick Bussler (13.) Nevin Galmarini (15.) Alexander Bergmann (19.) Sebastian Kislinger (23.) Kaspar Flütsch (31.) Silvan Flepp (34.) Stefan Baumeister (35.) Daniel Weis (43.)

Slopestyle Am Slopestyle-Bewerb der Männer nahmen 49 Snowboarder aus 19 Ländern teil. Sie traten zunächst in zwei Läufen in zwei Gruppen an. Die vier Zeitbesten jeder Gruppe erreichten direkt das Finale. Die Athleten auf den Plätzen 5 bis 8 kamen ins Halbfinale, wo zwei von ihnen den Sprung ins Finale schafften. In wiederum zwei Läufen wurden die Medaillen und Plätze vergeben.

Platz Land Sportler 1 Ryan Stassel 2 Roope Tonteri 3 Kyle Mack 4 Darcy Sharpe 5 Jonas Bösiger 6 Michael Ciccarelli 7 Jan Nečas 8 Philipp Kundratitz 9 Måns Hedberg 10 Seamus O’Connor Qualifikation: 19. Jänner Finale: 21. Jänner Lucien Koch (27.) Lucas Baume (33.) Mathias Weissenbacher (38.) Florian Prietl (43.)

Halfpipe Am Halfpipe-Wettbewerb der Herren nahmen 41 Starter aus 15 Ländern teil. Die 10 besten erreichten die Finalrunde.

Platz Land Sportler 1 Scott James 2 Yiwei Zhang 3 Tim-Kevin Ravnjak 4 Iouri Podladtchikov 5 Taku Hiraoka 6 Kent Callister 7 Christian Haller 8 Lee Kwang-ki 9 David Hablützel 10 Jan Scherrer Qualifikation: 16. Jänner Finale: 17. Jänner Johannes Höpfl (27.)

Big Air Beim Big Air der Männer traten 47 Starter aus 18 Ländern an. Die Teilnehmer waren in zwei Gruppen eingeteilt, von denen nur die jeweils fünf Besten für den Finallauf qualifiziert waren. Hierbei kam es dazu, dass der Österreicher Philipp Kundratitz sich nicht qualifizieren konnte, obwohl er als Sechster seiner Gruppe mit seinen beiden Läufen jeweils mehr Punkte erzielte als zwei Qualifizierte der anderen Gruppe in ihrem jeweils besseren Lauf.