mini|Bruno Glatzel James Moritz Bruno Glatzel (* 24. September 1878 in Berlin; † 8. Oktober 1914 vor Verdun) war ein deutscher Physiker.
Leben Glatzels Eltern waren der Oberlehrer Paul Glatzel und dessen Ehefrau Adelheit, geb. Meyer. Nach dem Abitur 1897 arbeitete Glatzel zunächst in der Charlottenburger mechanisch-technischen Versuchsanstalt, bevor er an der Universität und der Technischen Hochschule Berlin, sowie an der Universität Erlangen Mathematik und Physik studierte. 1901 wurde er in Erlangen promoviert, anschließend studierte er Elektrotechnik und arbeitete in der Fabrik von Carl Flohr. Nach einer Studienreise nach England und Schottland war Glatzel als Privatdozent an der TH Berlin und anderen Hochschulen in Berlin tätig, daneben arbeitete er bei der C. Lorenz-AG. Glatzel beschäftigte sich mit Fernphotographie und mit ballistischer Hochfrequenzkinematographie. Er fiel als Soldat im Ersten Weltkrieg.
Werke
Quantitative Untersuchungen über Absorption und Reflexion im Ultraviolett. Hopfer, Burg 1901 (Erlangen, phil. Diss. vom 16. Januar 1901). mit Arthur Korn: Handbuch der Phototelegraphie und Telautographie. Nemnich, Leipzig 1911 (Digitalisat). Elektrische Methoden der Momentphotographie. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1915 (Sammlung Vieweg; 21).
Literatur
Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1878 Kategorie:Gestorben 1914 Kategorie:Mann