(8827) Kollwitz ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 13. August 1988 vom deutschen Astronomen Freimut Börngen an der Thüringer Landessternwarte Tautenburg (IAU-Code 033) im Tautenburger Wald in Thüringen entdeckt wurde.
Der Asteroid wurde am 5. Oktober 1998 nach der deutschen Grafikerin, Malerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867–1945) benannt, die mit ihren oft ernsten, teilweise erschreckend realistischen Lithografien, Radierungen, Kupferstichen, Holzschnitten und Plastiken, die auf persönlichen Lebensumständen und Erfahrungen basieren, zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts zählt.
Siehe auch Liste der Asteroiden
Weblinks
Asteroid Kollwitz in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, Kalifornien (englisch) Discovery Circumstances von (8827) Kollwitz gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union beim Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts (englisch)
Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser Kategorie:Asteroid ohne zugewiesene Asteroidenfamilie