Hildegard Bechert (* 5. August 1949 in Köditz) ist eine deutsche Filmregisseurin, Filmproduzentin und Drehbuchautorin. Sie ist vor allem als Produzentin für Dokumentarfilme bekannt.

Leben Hilde Bechert schloss ihr Abitur 1968 ab. Sie studierte Philosophie und Publizistik an der LMU München und besuchte anschließend die Hochschule für Fernsehen und Film München. Seit ihrem Studienabschluss ist sie freie Mitarbeiterin verschiedener Fernsehsender, darunter für den Bayerischen Rundfunk und Arte.

1970 begann sie mit der Produktion eigener Filme, darunter Oberammergau und Der schöne Krieg. Mitte der 1970er Jahre gründete sie zusammen mit Klaus Dexel ihre eigene Produktionsfirma. Seitdem zeichnete sie sich für über 50 Filme verantwortlich.

Seit den frühen 1990er Jahren widmete sich Bechert neben ihrer Filmtätigkeit auch der Kunst. Ausstellungen ihrer Bilder fanden 2002, 2005 und 2024 statt.

Sie ist seit 2003 Jurymitglied und Mentorin beim Nürnberger Autorenstipendium.

Filmografie (Auswahl) Fernsehfilme 1977: Jules Vernes Reisen 1979: Wie Sand am Meer – Ich mache mir ein Bild von Dir aus Deinen Briefen 1979: Chandler erfindet Marlowe – Down these mean streets a man must go... 1980: Romeo und Julia ist ein schwer spielbares Stück 1982: Die Liebenden von Zumpa 1983: Felice heißt der Glückliche 1984: Skizze eines Unglücks 1992: Zürich – Transit 1995: Willkommen 1996: Der Fahrradfahrer oder Schröders Leidenschaft

Dokumentarfilme 1970: Oberammergau 1971: Der schöne Krieg 1974: Einig und stark – Landsmannschaft Teutonia 1975: Leichter als Luft – Die Zeppeline und ihre Zeit 1975: Vor lauter Glück sterben 1976: Atlantis – Reise in ein verlorenes Land 1976: Hausnummer Siebzehneinhalb – Fünf Generationen unter einem Dach 1977: Als Gott die Zeit machte... 1978: Die Bank gewinnt immer 1978: Ich versuche mich zu erinnern 1979: Im Lande des Erbfeinds 1981: Ein guter Schauspieler ist jemand, der viel über Menschen weiß, und das auch zeigen kann 1982: Ich war süchtig nach Bildern – Die amerikanische Reise des Schriftstellers Gerhard Roth 1986: Ein Meister der Distanz – Annäherungen an Max Frisch 1987: Der Verleger oder die Lust am Buch 1988: Wohin ich in Wahrheit gehöre 1989: Ich bin ein Agitator fürs Überleben 1990: Zärtlich kreist die Faust – Filmtagebuch mit Lutz Rathenow, Schriftsteller, Ost-Berlin 1991: Anstandslos erotisch – Die neue Lust am Mann 1991: Komm auf das Schiff meiner Träume... 1994: Erst jenseits der Kastanien ist die Welt 1997: Der Arlberg – Reisewege Alpenpässe 1997: Nur nicht aus Liebe weinen – Von Liedern, Lust und Leidenschaft 1998: Ich bin wie eine Fremde im eigenen Land – Die Schauspielerin Ilona Grandke 1999: Rahel Levin Varnhagen – Antworten Sie mir! 2001: Meine Heimat ist hier – Die Münchener Siedlung Ludwigsfeld 2002: Auf Reise – Die Männer vom Riesenrad 2003: Der Fall Wallenberg 2004: Das Gold von Cabras 2004: Das weiße Land 2005: Mädchen am Ball 2006: Das Fest der Totengräber 2006: Der letzte Tag 2007: Heimat Gondo 2007: Der Krinolinenwalzer 2007: Le Train des Pignes 2007: Meer aus Stein

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Einzelnachweise

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