mini|Hofanlage in Rechertsried Rechertsried ist ein Gemeindeteil von Kollnburg, einer Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Regen und eine Gemarkung.
Geographie Das Dorf Rechertsried liegt im Bayerischen Wald etwa einen Kilometer nördlich von Kollnburg am Riedbach.
Die Gemarkung Rechertsried (095719) umfasst 16,557 km² und hat 464 Einwohner.
Geschichte Der Ort gehört zu den ried-Orten der Rodungswelle des 12. und 13. Jahrhunderts und war vermutlich ein Ministerialensitz der Grafen von Bogen. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts sind erstmals die Dienstmannen in Rechertsried in den Traditionen des Klosters Windberg beurkundet, nämlich Wolfminus und Heinricus de rochlinisried. Die Grafen von Bogen gaben Güter in Rechertsried ihrem Hauskloster Windberg, die Besitzungen erscheinen auch im herzoglichen Urbar von 1391/1407. Nach dem Aussterben der Bogener kam der Ort in den Besitz der Landesherren, von denen unter anderem auch die Nußberger Besitzungen erwarben.
Als Sitz einer Hauptmannschaft wurde Rechertsried 1808 Steuerdistrikt und mit dem Gemeindeedikt von 1818 Ruralgemeinde, zu der Sedlhof eingegliedert wurde. 1946 wurde die Gemeinde erstmals nach Kollnburg eingemeindet, sie erhielt aber 1948 wieder ihre Selbständigkeit. Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde die Gemeinde Rechertsried am 1. Oktober 1971 in die Gemeinde Kollnburg eingegliedert.
Sehenswürdigkeiten In der Liste der Baudenkmäler in Kollnburg sind für Rechertsried drei Baudenkmäler aufgeführt, eine Hofanlage in Rechertsried 6, eine Waldlerhaus in Rechertsried 14 und ein Traidkasten in Rechertsried 54.
Die Kapelle von Rechertsried liegt östlich etwas außerhalb des Orts.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Regen Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Regen) Kategorie:Kollnburg