American Football

8. Februar: Die Seattle Seahawks gewinnen in Santa Clara, Kalifornien, den Super Bowl LX mit 29:13 gegen die New England Patriots.

Badminton

Baseball

Basketball

Weltmeisterschaft der Frauen

Vom 4. bis zum 13. September fand die 20. Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen mit 16 Mannschaften in der deutschen Hauptstadt Berlin statt. Im Finale in der Berlin Arena setzen sich die Titelverteidigerinnen aus den Vereinigten Staaten mit 97:79 gegen Frankreich durch (12. WM-Titel insgesamt und fünfter in Folge). Im kleinen Finale unterlag das Team des Gastgebers Deutschland mit 58:81 gegen Spanien und musste sich mit dem vierten Platz begnügen.

Cricket

7. Februar bis 8. März: ICC Men’s T20 World Cup 2026 in Indien und Sri Lanka. Mitgastgeber und Titelverteidiger Indien gewann das Finale gegen Neuseeland mit 96 Runs und damit zum dritten Mal die T20 World Cup Trophy.

Darts

Am 3. Januar konnte sich der Engländer und Titelverteidiger Luke Littler im Finale der 33. PDC World Darts Championship mit einem 7:1-Sieg in Sätzen gegen den Niederländer Gian van Veen durchsetzen und wurde damit zum zweiten Mal Weltmeister im Dartsport. Damit endete das Event, welches am 11. Dezember 2025 im Alexandra Palace in London begonnen hatte.

Die Finals (deutsche Multisportveranstaltung)

Vom 23. bis 26. Juli fand in Hannover die 6. Ausgabe des Multisportevents „Die Finals“ statt, bei dem Deutsche Meisterschaften in 24 Sportarten gleichzeitig ausgetragen wurden. Insgesamt wurden 143 Meisterinnen- und Meistertitel vergeben, fast 4.000 Athletinnen und Athleten nahmen an dem Event teil, das in das Maschseefest eingebunden wurde. Erstmals bei den Finals dabei waren Beachvolleyball, Gewichtheben, Ju-Jutsu, Rapid Surfing, Speed-Windsurfen und Segeln, während fünf Sportarten des Vorjahrs dieses Mal nicht vertreten waren. Die Leichtathletik war – mit Ausnahme des Stabhochsprungs – erstmals bei den Finals nicht dabei, da es in Hannover kein geeignetes Stadion für die Austragung gab.

Eishockey Weltmeisterschaft der Herren

Vom 15. bis 31. Mai fand die 89. Eishockey-Weltmeisterschaft der Herren in den Schweizer Städten Zürich und Freiburg statt. Im Finale konnte sich Finnland nach Verlängerung mit 1:0 gegen Gastgeber Schweiz durchsetzen. Deutschland und Österreich waren bereits in der Vorrunde ausgeschieden (Platz 5 und 6 unter den acht Mannschaften der Gruppe A).

Fußball Weltmeisterschaft

Vom 11. Juni bis 19. Juli wurde die 23. Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA mit erstmals 48 teilnehmenden Mannschaften ausgetragen. Weltmeister wurde zum zweiten Mal Spanien, das im Endspiel Titelverteidiger Argentinien in der Verlängerung mit 1:0 besiegte. Den dritten Platz erreichte England mit einem 6:4 im kleinen Finale gegen Frankreich. Die Schweiz schied im Viertelfinale gegen Argentinien aus. Gruppensieger Deutschland wurde im Sechzehntelfinale nach Verlängerung und Elfmeterschießen von Paraguay aus dem Turnier geworfen, was zum Rücktritt von Bundestrainer Julian Nagelsmann führte. Ebenfalls im Sechzehntelfinale schied Österreich gegen Spanien aus. Bester Torschütze wurde Kylian Mbappé mit zehn Treffern vor Lionel Messi mit acht Toren.

Afrika-Cup

Vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026 fand in Marokko der 35. Afrika-Cup statt. Im Finale konnte sich zunächst der Senegal mit 1:0 nach Verlängerung gegen Gastgeber Marokko durchsetzen und wäre damit zum zweiten Mal Afrikameister geworden. Weil die Spieler des Senegals nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit vorübergehend den Platz verlassen hatten, gab es einen marokkanischen Einspruch, worauf die CAF zwei Monate später entschied, dass das Finale mit 3:0 zugunsten Marokkos gewertet würde (damit 2. Titel für Marokko). Gegen diese Entscheidung hat der Senegal wiederum beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) Berufung eingelegt, eine Entscheidung steht noch aus.

Höhepunkte im europäischen Vereinsfußball 20. Mai: Im Endspiel der UEFA Europa League im Beşiktaş-Park in Istanbul (Türkei) gewann Aston Villa mit 3:0 (2:0) gegen den SC Freiburg. 22. bis 24. Mai: Beim Finale der UEFA Women’s Champions League im Ullevaal-Stadion in der norwegischen Hauptstadt Oslo konnte sich das Team des FC Barcelona gegen Rekordsieger OL Lyonnes mit 4:0 durchsetzen und damit zum vierten Mal den Wettbewerb gewinnen. 27. Mai: Das Endspiel der UEFA Europa Conference League in der RB Arena in Leipzig gewann Crystal Palace mit 1:0 (0:0) gegen Rayo Vallecano. 30. Mai: Beim Finale der UEFA Champions League in der Puskás Aréna der ungarischen Hauptstadt Budapest setzte sich der Vorjahressieger Paris Saint-Germain mit 4:3 im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal durch, nachdem die Verlängerung mit 1:1 (1:1, 0:1) endete.

Europäische Ligen (Frauen) Die Entscheidungen in den wichtigsten Ligen deutschsprachiger Länder und Europas: Land (Liga) Meister Vizemeister Torschützenkönigin Pokalsieger Deutschland (Frauen-Bundesliga) FC Bayern München VfL Wolfsburg Larissa Mühlhaus (SV Werder Bremen) FC Bayern München Österreich (ÖFB Frauen-Bundesliga) FK Austria Wien SKN St. Pölten Zala Kuštrin (SVN, Sturm Graz) FK Austria Wien Schweiz ( Women’s Super League) Servette FC Chênois Féminin BSC Young Boys Therese Simonsson (SWE, Servette FC Chênois Féminin) Servette FC Chênois Féminin England (FA Women’s Super League) Manchester City FC Arsenal Khadija Shaw (JAM, Manchester City) Manchester City Frankreich (Première Ligue) OL Lyonnes Paris FC Romée Leuchter (NLD, Paris SG) OL Lyonnes Italien (Serie A Femminile) AS Rom Inter Mailand Tessa Wullaert (BEL, Inter Mailand) AS Rom Spanien (Primera División Femenino) FC Barcelona Real Madrid Claudia Pina (FC Barcelona) FC Barcelona

Europäische Ligen (Männer) Die Entscheidungen in den wichtigsten Ligen deutschsprachiger Länder und Europas: Land (Liga) Meister Vizemeister Torschützenkönig Pokalsieger Deutschland (Bundesliga) FC Bayern München Borussia Dortmund Harry Kane (ENG, FC Bayern München) FC Bayern München Österreich (Bundesliga) Linzer ASK SK Sturm Graz Otar Kiteischwili (GEO, SK Sturm Graz) Linzer ASK Schweiz (Super League) FC Thun FC St. Gallen Christian Fassnacht (BSC Young Boys) FC St. Gallen England (Premier League) FC Arsenal Manchester City Erling Haaland (NOR, Manchester City) Manchester City Frankreich (Ligue 1) Paris Saint-Germain RC Lens Estéban Lepaul (Stade Rennes) RC Lens Italien (Serie A) Inter Mailand SSC Neapel Lautaro Martínez (ARG, Inter Mailand) Inter Mailand Spanien (Primera División) FC Barcelona Real Madrid Kylian Mbappé (FRA, Real Madrid) Real Sociedad

Handball Europameisterschaft (Männer)

Vom 15. Januar bis zum 1. Februar fand in Dänemark, Schweden und Norwegen die 17. Handball-Europameisterschaft der Männer statt. Sieger wurde der amtierende Weltmeister und Olympiasieger Dänemark (3. Titel), dessen Team sich im Finale mit 34:27 Toren gegen Deutschland durchsetze. Die Schweiz erreichte die Hauptrunde, das Team aus Österreich schied bereits in der Vorrunde als Gruppendritter aus.

Europameisterschaft (Frauen)

Vom 3. bis 20. Dezember soll in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei die 17. Handball-Europameisterschaft der Frauen stattfinden.

Hockey

Feldhockey-WM der Damen

Vom 15. bis zum 30. August fand die 16. Feldhockey-Weltmeisterschaft der Damen im belgischen Wavre und im niederländischen Amstelveen statt – zusammen mit dem entsprechenden Wettbewerb der Herren. Weltmeister wurde Argentinien (3. Titel), das sich im Finale mit 3:1 im Penaltyschießen gegen die Niederlande durchsetzte, nachdem es nach der Verlängerung 1:1 stand. Das deutsche Team belegte Platz sechs. Hierauf trennte sich der Deutsche Hockey-Bund von der bisherigen Trainerin Janneke Schopman.

Feldhockey-WM der Herren

Vom 15. bis zum 30. August fand die 16. Feldhockey-Weltmeisterschaft der Herren im belgischen Wavre und im niederländischen Amstelveen statt – zusammen mit dem entsprechenden Wettbewerb der Damen. Weltmeister wurde Titelverteidiger Deutschland (4. Titel), das sich im Finale mit 1:0 gegen Spanien durchsetzte. Der spielentscheidende Treffer gelang dabei Michel Struthoff.

Leichtathletik

Hallenweltmeisterschaften

Vom 20. bis zum 22. März fanden die 21. Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften in Toruń (Polen) statt. An den Meisterschaften nahmen 674 Athleten aus 118 Ländern teil, die bei 27 Wettbewerben antraten. Im Medaillenspiegel lag die USA mit 5 Gold-, 7 Silber- und 6 Bronzemedaillen vorne. Es folgten Großbritannien (4-0-0) und Italien (3-2-0). Die Schweiz erreichte mit je einer Gold-, Silber- und Bronzemedaille den 10. Platz. Gold errang dabei Simon Ehammer im Hallen-Siebenkampf der Männer.

Europameisterschaften

Vom 10. bis 16. August fanden die 27. Leichtathletik-Europameisterschaften im britischen Birmingham statt. Die Meisterschaften umfassten 52 Wettbewerbe, an denen rund 1600 Athletinnen und Athleten teilnahmen. Im Medaillenspiegel war Italien mit 10 Gold-, und je 6 Silber- und Bronzemedaillen am erfolgreichsten. Es folgten Großbritannien (9-8-2) und – mit dem besten Ergebnis seit 1998 – Deutschland (6-10-5). Die beiden Medaillen des deutschen Sprinters Owen Ansah könnten wegen eines verpassten Dopingtests jedoch noch annulliert werden. Die Schweiz erreichte den 6. Platz (3-3-1).

Deutsche Meisterschaften

27. Februar bis 1. März: Die 73. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften wurden in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle ausgetragen. 24. bis 26. Juli: Die 126. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften wurden im Lohrheidestadion des Bochumer Stadtbezirks Wattenscheid ausgetragen.

Nordische Kombination

Olympische Winterspiele

26. November 2025: Das olympische Feuer wurde in Olympia entzündet. 6. Februar: Die XXV. Olympische Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo (Italien) wurden feierlich im Milano San Siro Olympic Stadium als Hauptveranstaltungsort sowie mit einer parallelen Zeremonie in Cortina d’Ampezzo eröffnet. An den Spielen nahmen 2917 Sportlerinnen und Sportler aus 92 Nationen teil, die bei 116 Wettbewerben in 8 Sportarten an den Start gingen. 22. Februar: Schlussfeier der Olympischen Winterspiele in der Arena von Verona. Erfolgreichste Nation wurde Norwegen mit 18 Gold-, 12 Silber- und 11 Bronzemedaillen vor den Vereinigten Staaten (12-12-9) und den Niederlanden (10-7-3). Die Teilnehmenden aus Deutschland belegten den 5. Platz (8-10-8). Die Schweiz schloss mit 23 Medaillen ab (6-9-8), womit der 8. Platz im Medaillenspiegel verbunden war. Österreich erreichte Platz 9 (5-8-5).

Anschließend: 6. bis 15. März: XIV. Winter-Paralympics in Mailand und Cortina d’Ampezzo (siehe unten).

Radsport UCI WorldTour

Giro d’Italia

Der 109. Giro d’Italia startete am 8. Mai im bulgarischen Nessebar und ging nach 21 Etappen mit zusammen 3470 Kilometern am 31. Mai in der italienischen Hauptstadt Rom zu Ende. Gesamtsieger wurde der Däne Jonas Vingegaard (Team Visma-Lease a Bike) vor dem Österreicher Felix Gall (Decathlon CMA CGM Team).

Tour de Suisse

Die 89. Tour de Suisse startete am 17. Juni im italienischen Sondrio und umfasste 5 Etappen (drei weniger als im Vorjahr) mit zusammen 634 Kilometern. Sie führte auch durch Liechtenstein und endete am 21. Juni in Villars-sur-Ollon. Gesamtsieger wurde der Slowene Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG).

Tour de France

Die 113. Tour de France startete am 4. Juli im spanischen Barcelona und endete am 26. Juli in Paris. Bei den 21 Etappen wurden 3245 Kilometer zurückgelegt (ursprünglich waren 3333 Kilometer geplant, wegen der Waldbrände und der Hitzewelle wurden während der Tour einige Änderungen vorgenommen). Gesamtsieger wurde der Slowene Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG). Mit seinem 5. Titel schloss er zu den bisher vier Rekordsiegern auf, denen dies zuvor gelungen war.

Deutschland Tour