Hulda Magdalena (Magda) Ringius (* 30. Mai 1894 in Backa, heute Stadtteil von Göteborg; † 25. April 1979 in Jörlanda, Gemeinde Stenungsund, Bohuslän)Magda Ringius auf Find a Grave, abgerufen am 18. Dezember 2025. war eine schwedische Malerin.
Magda Ringius war eine Tochter des Pfarrers und Erweckungspredigers Henrik Florus Ringius (1847–1925). Auch ihre jüngere Schwester Lotten (1899–1970) wurde Künstlerin.
Ringius arbeitete zuerst als Volksschullehrerin in Prästbol bei Kungälv, begann aber 1929 noch ein Kunststudium an der Kunsthochschule Valand bei Sigfrid Ullman. 1938/39 studierte sie in Paris bei Marcel Gromaire und an der Académie Colarossi sowie der Académie de la Grande Chaumière.Eintrag auf der Website des Göteborgs konstmuseum, abgerufen am 19. Dezember 2025. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte sie in ihre Heimat zurück. Neben ihrer Arbeit in Prästbol unterhielt sie nun ein Atelier in Göteborg und malte gegenständlich, vor allem in Öl.Eintrag auf der Website des Göteborgs konstmuseum, abgerufen am 19. Dezember 2025.
Ringius war erstmals 1946 an einer Gruppenausstellung in der Galerie God Konst in Göteborg beteiligt.Ausstellungskatalog bei LIBRIS, abgerufen am 19. Dezember 2025. 1972 erhielt sie das kamratstipendium des Göteborgs konstnärsklubbs.Kamratstipendiefonden auf der Website des Göteborgs konstnärsklubbs, abgerufen am 20. Dezember 2025. 1983 wurde ihr im Göteborgs konstmuseum eine Gedenkausstellung gewidmet.Göteborgs konstmuseum: Utställningar år 1981-1990, abgerufen am 19. Dezember 2025. Neben diesem Museum besitzt unter anderem auch das Bohusläns museum Werke von ihr.Eintrag auf der Website des Göteborgs konstmuseum, 20. Dezember 2025.
Literatur Boel Olsson: Magdalena Ringius, prästdotter, lärarinna och konstnärinna. Göteborg: Konstvetenskapliga institutionen, Göteborgs universitet, 1994. Boel Olsson: Magdalena Ringius. Stockholm, Migra 2012. Annika Gustafsson: Vem var Magda Ringius? Om schartauanismen och om kulturlivet i Solberga och Jörlanda. Göteborg: Konst- och bildvetenskapliga institutionen, Göteborgs universitet, 2007.
Weblinks Magda Ringius im Konstnärslexikonett Amanda.
Einzelnachweise
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