Dębień () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski.
Geographische Lage Dębień liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 15 Kilometer nordöstlich von Pasłęk und 25 Kilometer südlich der Stadt Braniewo.
Geschichte Das einstige Luisenwalde, erst nach 1912 Louisenwalde geschrieben, bestand in seinem Kern lediglich aus einem großen Hof.Dietrich Lange: Louisenwalde, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
Louisenwalde schloss sich am 30. September 1928 mit den Gutsbezirken Karwinden (polnisch Karwiny) und Lauck (Ławki) zur neuen Landgemeinde Karwinden im Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, zusammen.Rolf Jehke: Amtsbezirk Karwinden
Infolge des Zweiten Weltkrieges kam das Dorf 1945 an Polen und wurde in Dębień umbenannt. Heute ist der Ort eine Ortschaft innerhalb der Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Mit Karwiny zusammen bildet Dębień ein Sołectwo (Schulzenamt) der Gemeinde.
Religion Bis 1945 gehörte Louisenwalde zum evangelischen Sprengel Karwinden der Vereinigten Kirchengemeinden Neumark-Karwinden in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen UnionWalther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 471–472, sowie zur römisch-katholischen Pfarrei in Mühlhausen i. Ostpr.
Heute ist Dębień sowohl evangelisch als auch katholisch nach Młynary eingepfarrt.
Verkehr Dębień ist auf einer Nebenstraße von Karwina aus direkt zu erreichen. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Wilczęta