Matyáš Džavoronok (* 5. September 2001 in Brno) ist ein tschechischer Beachvolleyball- und ehemaliger Volleyballspieler.

Karriere Karriere Halle Der Zuspieler stand zum ersten Mal 2017 für tschechische Jugend- und Juniorennationalmannschaften auf dem Spielfeld. Mit der U17 wurde er Zehnter bei den kontinentalens Titelkämpfen, mit der U21 Fünfzehnter bei der Weltmeisterschaft. Der größte Erfolg im Unteragebereich gelang ihm ein Jahr später, als sein Team bei der U18-EM Vizeeuropameister wurde. Nicht ganz so gut lief es 2019. Die U19 wurde zehntbeste Mannschaft in der Welt und fünfte beim European Youth Olympic Festival. Bei den Erwachsenen erreichte Džavoronok mit VK ČEZ Karlovarsko das Halbfinale im Pokal und den fünften Rang in der Liga. Das Ergebnis im Pokal konnte der Sportclub aus Karlsbad 2020 wiederholen, die Meisterschaft wurde wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt. Im Anschluss wechselte der gebürtige Brünner ins Ausland zu Pool Libertas Cantù. In der italienischen A2-Serie wurde die Mannschaft Achter.

Karriere Beach 2016 startete der damals Sechzehnjährige zum ersten Mal bei einem internationalen Wettkampf. Bei der U18-EM in seinem Heimatort scheiterte er mit Jiří Sedlák in der Runde der Sechzehn an den Deutschen Lukas Pfretzschner und Robin Sowa. Der geteilte neunte Rang war jedoch die beste Platzierung, die ihm jemals im Underagebereich bei kontinentalen Titelkämpfen gelang. An der Seite von Tadeas Tezzele waren Viertelfinalteilnahmen bei nationalen Veranstaltungen die besten Resultate. Ebenfalls in die Runde der Acht zogen Jan Dumek und Džavoronok 2021 bei dessen ersten Turnier der internationalen Beachserie ein, dem Ein-Stern-Wettbewerb in Ljubljana. Nach gleichen Resultaten bei gleichartigen Events mit Dumek und Sedlák wechselte der aus der zweitgrößten tschechischen Stadt stammende Sportler erneut den Partner. Mit Václav Berčík gewann er in der folgenden Saison sein erstes nationales Turnier und wenig später auch sein erstes internationales Event. Beim Futures auf Ios standen beide ganz oben auf dem Podest. Beim Challenge in Espinho überstanden sie sowohl zwei Qualifikationsrunde als auch als Zweite die Gruppenphase und belegten nach der Niederlage in der ersten Hauptrunde den geteilten neunten Platz. 2023 kam eine Endspielteilnahme beim Futures in Brno dazu.

In der anschließenden Spielzeit startete Džavoronok häufig mit Dumek, ehe er im neuen Jahr mit Tadeáš Trousil eine Zusammenarbeit begann. Die Tschechen hatten schon einmal 2021 bei der Weltmeisterschaft der unter Einundzwanzigjährigen in Phuket zusammengespielt und waren bei ihrer einzigen WM-Teilnahme im Jugend- und Juniorenbereich erst im Viertelfinale gestoppt worden. 2025 standen sie beim ersten gemeinsamen Turnier, dem Futures in Madrid, ganz oben auf dem Treppchen. Bei den gleichartigen Veranstaltungen in Spiez und in Prag wurden sie Dritte. Die World University Games in Duisburg endeten für sie in der Runde der Acht. Ihr wertvollstes gemeinsames Ergebnis bis zu diesem Zeitpunkt erzielten sie jedoch beim Elite16 der World Pro Tour in Itapema, als sie ihren Pool gewannen und so den geteilten neunten Platz im Abschlussklassement belegten.

Bei seinen ersten drei Starts der folgenden Saison trat Džavoronok mit Jakub Šépka am und erkämpfte mit ihm in Bhubaneswar mit dem Einzug ins Endspiel seinen bis zu diesem Zeitpunkt größten Erfolg bei einem Challenge der World Pro Tour. Mit dem ehemaligen Weltmeister Ondřej Perušič erzielte der gebürtige Brünner beim Elite16 in Gstaad das gleiche Resultat wie mit Trousil im Vorjahr in Itapema. Danach siegten die Brüder Džavoronok bei einem nationalen Turnier im polnischen Przysucha.

Privates Der Athlet ist der Sohn vom zweifachen tschechoslowakischen Hallen- sowie dreimaligen tschechischen Beachvolleyballmeister und Vizeeuropameister Milan Džavoronok und der jüngere Bruder vom CEV-Cup-Sieger sowie italienischen und iranischen Meister Donovan Džavoronok.

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Einzelnachweise

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