Die haitianisch-samoanische Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Haiti und dem Unabhängigen Staat Samoa.

Das im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Haiti und das 1962 von Neuseeland in die Souveränität entlassenen Samoa unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Samoa hat zu 110 Ländern der Welt formelle Beziehungen etabliert; in der Karibik gehören lediglich die Dominikanische Republik, Jamaika, Kuba und St. Lucia dazu. Im Fall Haitis sind es 132 Staaten, in Ozeanien jedoch neben Australien und Neuseeland nur Fidschi und Tuvalu.

Haiti gehörte zu den Unterzeichnerstaaten der Charta der Vereinten Nationen im Jahr 1945 und ist somit Gründungsmitglied der Organisation der Vereinten Nationen. Samoa wurde 1976 in die Weltorganisation aufgenommen.

Auf internationaler Ebene verfolgen die beiden Länder aufgrund ihrer geografischen Gegebenheiten als Inselstaaten in vulnerablen Klimazonen durchweg gemeinsame Ziele. Dieses zeigt sich in der Gruppe der Kleinen Inselentwicklungsländer (SIDS), der Alliance of Small Island States (AOSIS) und in der AKP-Gruppe.

Weder im politischen noch im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich war eine bilaterale Zusammenarbeit beider Länder zu beobachten.

Einzelnachweise

Samoa Haiti