mini|Wegkreuz bei Teuschnitz
Das Wegkreuz nördlich der Stadt Teuschnitz ist ein als Baudenkmal geschütztes Kleindenkmal im oberfränkischen Landkreis Kronach.
Beschreibung Das im 19. Jahrhundert errichtete Flurkreuz aus Sandstein steht rund 400 Meter nördlich von Teuschnitz rechts des parallel zur Kreisstraße KC 8 verlaufenden Fuß- und Radwegs nach Reichenbach auf der Flur Oberer Reichenbach.
Der Sockel ist an der Basis gestuft, das Feld an der Stirnseite trägt die Inschrift „Gelobt sei Jesus Christus“. Der gekehlte Abschluss lädt weit nach allen Seiten aus. Über dem Scheitelpunkt der abgeschrägten Plattform erhebt sich ein Sandsteinkreuz, das am Kreuzfuß zweifach gestuft ist. Die Vierung ist mit konvexen Armschrägen verstärkt. Der Korpus und die Inschrifttafel mit den Buchstaben „INRI“ am Kopf des Kreuzes bestehen aus Metall.
Der Überlieferung nach wurde dieses Flurdenkmal von einem Bauern gestiftet, der mit einem Ochsengespann sein Feld bestellte. Als die Tiere scheuten und in Panik gerieten, wurde der Mann von der angespannten Egge erfasst und mitgeschleift. Als er in seiner Not die Gottesmutter anrief, sollen die Ochsen unvermittelt stehen geblieben sein. Aus Dankbarkeit für seine Rettung ließ der Bauer das Wegkreuz errichten.
Literatur
Weblinks , Aktennummer D-4-76-180-41
Einzelnachweise
Kategorie:Baudenkmal in Teuschnitz Kategorie:Erbaut im 19. Jahrhundert