Die haitianisch-papua-neuguineischen Beziehungen beschreiben das bilaterale Verhältnis zwischen der Republik Haiti und dem Unabhängigen Staat Papua-Neuguinea.
Das im Jahr 1804 von Frankreich unabhängig gewordene Haiti und das 1975 von Australien in die Souveränität entlassene Papua-Neuguinea unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Papua-Neuguinea hat zu 103 Staaten der Welt formelle Beziehungen etabliert. In der Karibik zählen nur Jamaika und Kuba zu diesem Kreis. Im Fall Haitis sind es 132 Staaten, in Ozeanien jedoch nur Fidschi und Tuvalu.
Haiti gehörte zu den Unterzeichnerstaaten der Charta der Vereinten Nationen im Jahr 1945 und ist somit Gründungsmitglied der Organisation der Vereinten Nationen. Papua-Neuguinea wurde 1975 in die Weltorganisation aufgenommen.
Auf internationaler Ebene verfolgen die beiden Länder aufgrund ihrer geografischen Gegebenheiten als Inselstaaten in vulnerablen Klimazonen durchweg gemeinsame Ziele. Dieses zeigt sich in der Gruppe der Kleinen Inselentwicklungsländer (SIDS), der Alliance of Small Island States (AOSIS) und in der AKP-Gruppe.
Weder im politischen noch im wirtschaftlichen oder kulturellen Bereich war eine Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit beider Länder zu beobachten.
Einzelnachweise
Papua-Neuguinea Haiti